Pressemitteilungen
Soziale Berufe kann nicht jeder
Mit "Soziale Berufe kann nicht jeder" hat der Diakonie Bundesverband ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen gestartet. Auf http://www.soziale-berufe.com/ informiert die Diakonie junge Menschen über Ausbildungen, Studiengänge und Berufe.
Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes werden bis zum Jahr 2025 rund 152.000 Mitarbeitende in Pflegeberufen fehlen. In der Pädagogik werden bis zum Jahr 2019 etwa 78.500 Erzieher gebraucht.
Rund 20 Berufe und Studiengänge werden auf dem neuen Portal vorgestellt
Leben im Alter als interdisziplinäre Aufgabe von Sozialer Arbeit und Design
Ergebnisse eines Kooperationsprojekts der Fachhochschule Potsdam mit dem LAFIM werden am 14. März 2012 der Öffentlichkeit vorstellt.
Die Fachhochschule Potsdam lädt gemeinsam mit der Landesausschuss für Innere Mission - Dienste für Menschen gemeinnützige AG (LAFIM)
am Mittwoch, dem 14. März 2012, um 11:00 Uhr
zur exklusiven Vorabpräsentation der Ergebnisse des Forschungsprojekts „Leben im Alter als interdisziplinäre Aufgabe von Sozialer Arbeit und Design“ ein.
Unter der wissenschaftlichen Leitung der Professoren Dr. Rainer Funke (Professor für Designtheorie, Fachbereich Design) und Dr. Martin Stummbaum (Professor für Ökonomie, Organisation und Planung in der Sozialen Arbeit, Fachbereich Sozialwesen) haben sich insgesamt 15 studentische Teams in stationäre und teilstationäre Einrichtungen des LAFIM begeben, um dort Vorortforschung zur Verbesserung der Selbständigkeit und Autonomie im Alter zu betreiben. Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Themen wie die Gestaltung von Orientierungssystemen speziell für Menschen mit Demenz, die Entwicklung von Kommunikationsmitteln zur Motivation und Stärkung individueller Autonomie, Konzepte für spezielle Möbel und mehr bearbeitet.
Die Präsentation eröffnet wertvolle Einblicke in den Forschungsprozess und die erzielten Ergebnisse. Neben Redebeiträgen der Projektbeteiligten besteht auch die Möglichkeit, sich mittels eines Age Explorers (Altersforschungsanzugs) in das Alltagserleben von 80-Jährigen hineinzuversetzen.
Das Projekt ist Bestandteil der im Wettbewerb „Exzellente Lehre“ der Kultusministerkonferenz der Länder und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichneten Initiative „InterFlex – Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre“ der Fachhochschule Potsdam und wird in diesem Rahmen finanziell gefördert.
Veranstaltungstermin und –ort:
Mittwoch, 14.03.2012, 11 Uhr
Landesausschuss für Innere Mission, Berliner Str. 148, 14467 Potsdam.
Hinweis für Pressevertreterinnen und Pressevertreter:
Sie erhalten ein Rezensionsexemplar der Publikation "Care Design - Neue Designhorizonte für (zu) pflegende Menschen", die am 15. März 2012 auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden wird.
Ansprechpartner für weitergehende Informationen:
Prof. Dr. Rainer Funke, Fachbereich Design, Designtheorie (Tel: 0331-580 1416 bzw. funke@fh-potsdam.de)
Prof. Dr. Martin Stummbaum, Fachbereich Sozialwesen, Ökonomie, Organisation und Planung in der Sozialen Arbeit (Tel: 0331-580 1151 bzw. stummbaum@fh-potsdam.de).
Andreas Mende, Fachbereichsleiter für Forschung, Organisation und Entwicklung bei der Landesausschuss für Innere Mission - Dienste für Menschen gemeinnützige AG (LAFIM) (Tel: 0151-54403733 bzw. amende@lafim.de)
Gottfried Schmidt ist in den Ruhestand gegangen

- Gottfried Schmidt
Der Landesausschuss für Innere Mission dankt Gottfried Schmidt für sein Wirken
Es war kein einfacher Gang für ihn. Aber die Krankheit zwang Gottfried Schmidt, den langjährigen Leiter des Evangelischen Seniorenzentrums „Richard Kirstein“ in Templin, nun vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Schmidt ist ein Diakon alter Schule, der seine Wurzeln in der Schwestern- und Brüderschaft Moritzburg hat. Ehrlich und konsequent ist er seinen Berufsweg gegangen und hat sich dabei nie verbiegen lassen. Er hat kein Blatt vor den Mund genommen, sondern offen gesagt, was er dachte. Das war sein Erfolgsrezept. Diakonisch leben und arbeiten bedeutet für ihn Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit. Schmidt war fachlich stets auf der Höhe. Hier sprühte er vor Ideen und entwickelte Konzepte.
Die Heimleiterkollegen schätzen ihn und kollegialer Austausch war immer möglich
Gottfried Schmidt nahm die Herausforderung der Leitung gerne an. Er war durch und durch ein Gestalter mit diakonischer Disziplin. Sein Arbeiten ist von seiner tiefen Verwurzelung im Glauben geprägt. Was auf die guten Haushalter in der Bibel zutrifft, nämlich beherzt und mit Gottvertrauen mit den anvertrauten Mitteln umzugehen, traf auch auf ihn zu. Als guter "Haushalter Gottes" waren ihm zwar die Zahlen wichtig, aber noch wichtiger waren ihm die ihm anvertrauten Menschen. So war er immer darauf bedacht, Konzepte zu entwickeln, die an den Bedürfnissen der Menschen orientiert waren und diese zu leben. Ebenso verstand er auch seine Personalplanung. Sie musste zu den Menschen passen.
Das Diakonische Werk wusste sein Wirken zu schätzen und ehrte ihn 2001 mit dem Goldenen Kronenkreuz.
Zu den Verdiensten des überaus aktiven und energievollen Gottfried Schmidt zählen auch seine Leistungen um den Neubau des Richard Kirstein Hauses und insbesondere um den Neubau und die Restaurierung des historischen St. Georgen Hospitals.
Schweren Herzens verabschiedet der Landesausschuss für Innere Mission Gottfried Schmidt in den Ruhestand. Wir wünschen Ihm für die Zukunft Gottes Segen. Seine Stimme wird im LAFIM fehlen.
Bild: Fotostudio Grinsekatz, Templin
Einladung zum Andachtsseminar
Immer wieder wird in diakonischen Einrichtungen beklagt, dass Pfarrer der Kirchengemeinden keine Zeit mehr für das Halten von Andachten und Gottesdiensten in den diakonischen Einrichtungen ihrer Gemeinden haben. Deshalb laden wir Mitarbeitende aus diakonischen Einrichtungen zu einem zweitägigen Seminar in das Hotel „Haus Chorin“ ein.
Zeit : 14. März 2012, 9.30 Uhr bis
15. März 2012, 14.00 Uhr
Die Kosten für das Seminar betragen einschl. Hotelübernachtung im Einzelzimmer, Vollverpflegung, Arbeitsmaterialien 200,00 €.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Ihre verbindliche Anmeldung schicken Sie bitte bis zum 27. Februar 2012 per E-Mail an: aspiekermann@lafim.de.
Aus dem Inhalt:
· Zur Geschichte von Andacht und Gottesdienst
· Besonderheiten des evang. Gottesdienstes
· Andacht als kurze Form des Gottesdienstes
· Arbeitsmittel für die Andacht:
· Die Bibel
· Das Gesangbuch(Lieder und Texte)
· Das Losungsheft
· Andachtsbücher
· Hilfsmittel für Andachten
· Andachten zu unterschiedlichen Ereignissen:
· Das Kirchenjahr
· Geburtstag
· Fest in der Einrichtung
· Passionsandacht
· Die Andacht und ihr Sitz im Leben:
· Andachtbedürfnis
· Erwartungshaltung der Bewohner/Mitarbeiter
· Ein Weg durchs Kirchenjahr
· Arbeit in Kleingruppen zur Andachtserarbeitung
. Äußerlichkeiten bei und für Andachten
· Die Abschlussandacht
· Gruppenarbeit und "Vorstellung" der Ergebnisse
Wir bitten Sie, dafür Folgendes mitzubringen:
- Schreibzeug
- Bibel
- Gesangbuch
- Arbeitsmaterialien, die Sie für evtl. bisher gehaltene Andachten genutzt haben
- Andachtsbücher
- Informationen, wann wird in Ihrer Einrichtung, aus welchem Anlass eine Andacht gehalten?
Das Seminar gilt als Weiterbildung, Sie erhalten ein Zertifikat.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine schriftliche Bestätigung
Wir möchten bereits jetzt schon auf das Andachtsseminar für Fortgeschrittene vom 07.-08. November 2012 im Hotel "Haus Chorin" hinweisen.
Es geht los
Es ist losgegangen. Am Freitag ist am Evangelischen Seniorenzentrum „Friedenshaus“ in Forst der Bagger eingetroffen und hat mit den ersten Erdarbeiten für den Erweiterungsbau begonnen.
Der Landesausschuss für Innere Mission baut hier für rund 800.000 Euro vier Zweizimmer-Wohnungen im Bereich des Betreuten Wohnens und eine Tagespflege, die von der Diakonie-Pflege Forst gemeinnützige GmbH betrieben werden wird.
Neueröffnung „hier & heute“ – Ihr Restaurant & Café in Potsdam
Am 07. Dezember 2011 eröffnet mitten im Stadtteil Potsdam-West das „hier & heute". Gönnen Sie sich und Ihren Lieben eine Auszeit und lassen Sie sich im stilvollen Ambiente verwöhnen. Im gemütlichen Restaurant können die Gäste bei einer Auswahl an kreativen, regionalen Köstlichkeiten und einem Glas Wein oder meisterlich gebrauten Bier – aus dem Brauhaus der Sängerstadt Finsterwalde – die Seele baumeln lassen.
„Alle Gerichte werden frisch zubereitet“, betont Geschäftsführer Daniel Engler. „Die Zutaten stammen vorwiegend von Lieferanten aus Brandenburg und den benachbarten Bundes-ländern.“ Die Speisekarte wechselt mit den Jahreszeiten. Zusätzlich bietet das „hier & heute” ein abwechslungsreiches Mittagsangebot, eine spezielle Tageskarte und zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit einen Adventsbrunch an – jeden Sonntag von 10 bis 15 Uhr.
Das „hier & heute” freut sich auf Ihren Besuch!
„hier & heute“ – Ihr Restaurant & Café
Kastanienallee 22b
14471 Potsdam
Telefon: 0331 23623-800
Telefax: 0331 23623-850
E-Mail: info@restaurant-hierundheute.de
www.restaurant-hierundheute.de
LAFIM begrüßt das KfW-Förderkreditprogramm "Altersgerecht umbauen"

- Thomas Glaubitz
Thomas Glaubitz, Vorstandsvorsitzender der LAFIM-Gruppe, begrüßt das Engagement der KfW-Bankengruppe. Nach dem Ausstieg der Bundesregierung aus der Förderung alters- und behindertengerechten Bauens hat die KfW-Bank aus eigenen Mitteln ein Förderkreditprogramm „Altersgerechtes Umbauen“ aufgesetzt um der demographischen Realität zu begegnen. Gleichzeitig will sie die Fördervoraussetzungen im kommenden Jahr deutlich vereinfachen.
Wie sage ich es… …meinem Nachbarn? – „Mein Angehöriger ist dement!“
3.Themenabend der Kontakt- und Beratungsstelle
des Märkischen Sozialverein e.V und Medikus gemeinnützige GmbH
Am Mittwoch den 16.11.2011 um 19:00 Uhr zum Thema Wie sage ich es meinem Nachbarn? „Mein Angehöriger ist dement.“
Wenn die Demenz immer offensichtlicher wird, ziehen sich viele Menschen aus der Öffentlichkeit zurück. Sie meinen, die möglicherweise „auffälligen Verhaltensweisen“ ihres Angehörigen seien anderen „nicht zumutbar“. Die soziale Isolation nimmt zu, die Belastung pflegender Angehöriger steigt immens.
Viele Menschen sind unsicher im Umgang mit dieser Situation: Wie kann ich mit meinem Nachbarn sprechen? Tue ich meinem Angehörigen unrecht, wenn ich über ihn spreche? Was geht andere Leute die Diagnose meines Angehörigen an? Wird man über uns reden?
Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Wir möchten gern mit Ihnen ins Gespräch kommen: Haben Sie diese Situation schon mal erlebt? Sind Sie selber schon mal angesprochen worden? Wie würden Sie reagieren? Gemeinsam wollen wir Ihre Erfahrungen und Fragen diskutieren.
Die fachliche Begleitung dieses Themas wird gestaltet durch Constanze Holzhauer, Krankenschwester und gerontopsychiatrische Fachkraft in der Kontakt- und Beratungsstelle für Alzheimer- und Demenzkranke.
Veranstaltungsort: Kontakt- und Beratungsstelle des Märkischen Sozialverein e.V. und der Medikus gemeinnützige GmbH, Bernauer Straße 102, 16515 Oranienburg.
Bundesfreiwilligendienst in der Diakonie-Sozialstation Luckau
LAFIM-MOBIL hat seinen ersten Bundesfreiwilligendienstler
Die Pflegedienstleitung der Diakonie-Sozialstation Luckau, Gabriela Horst und ihr Team freuen sich auf die Unterstützung ihres ersten Bundesfreiwilligen.
Groß ist die Freude auch, weil sich hinter dem „Neuen“ ein bekanntes Gesicht verbirgt. Der junge Mann, der am 17.10. als erster in der LAFIM-Gruppe seinen Bundesfreiwilligendienst antrat, hat bereits seinen Zivildienst in der Sozialstation abgeleistet. Nun möchte er die gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse bis zur Aufnahme seines Studiums nutzen und diese in vielfältigen Tätigkeiten gemeinwohlorientiert einzusetzen.
Bei unseren Patienten und Kunden löst die Rückkehr große Freude aus, weil Sie den jungen Mann und das Dienstleistungsangebot schätzen gelernt haben. Ohne unseren ersten Bundesfreiwilligen hätte hier eine Reduzierung der Leistungspalette stattfinden müssen.
Für viele ältere Hilfesuchende sind unsere Angebote unverzichtbarer Alltagsbestandteil, um den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und dem vertrauten Umfeld weiterhin zu ermöglichen. Ob es nun die Inanspruchnahme des fahrbaren Mittagstisches, des Arztbegleitdienstes oder der Hol- und Bringedienst ist – oder einfach nur die Abholung eines Rezepts oder der kleine Hausservice war – sprich Wohnungs- oder Straßenreinigung etc. So wird der tägliche Einsatz im Bundesfreiwilligendienst zur Hilfe für die Alltagssorgen. Häufig ist es auch der einzige Kontakt zur Außenwelt und durch einen kurzen Plausch wird die Einsamkeit unterbrochen bzw. steht die Vorfreude im Raum, morgen kommt er ja wieder.
Der Bundefreiwilligendienst bietet vielfältige Möglichkeiten für alle, die nach dem Schulabschluss bei der Berufswahl unsicher sind, auf den Studienplatz warten, ihre Sozialkompetenz stärken möchten, sich neu orientieren oder auch ehrenamtlich tätig werden wollen.
Ein jeder der die Vollschulzeit abgeschlossen hat, kann im Sinne des Gesetzes den Bundesfreiwilligendienst in Voll- oder Teilzeit, von 6 - 18 Monaten Dauer antreten, ja sogar Ruheständler sind zum Bundesfreiwilligendienst eingeladen.
Wenn Sie mehr über den Bundesfreiwilligendienst erfahren wollen, besuchen Sie einfach unsere Diakonie-Sozialstation vor Ort. Wir informieren Sie gerne persönlich.
LAFIM-MOBIL gemeinnützige GmbH
Diakonie-Sozialstation Luckau
Matschenzstraße 9a
15926 Luckau



