80 Jahre "Besthesda" Teltow
Teltow. Mit einem festlichen Nachmittag begeht das Evangelische Seniorenzentrum "Bethesda" in Teltow sein 80-jähriges Bestehen am Sonnabend, dem 11. Juli 2009, 15.00 Uhr, in der Mahlower Str. 148 in Teltow.
Die Altenpflegeeinrichtung verfügt heute über 88 vollstationäre Pflegeplätze und 15 Wohnungen für Betreutes Wohnen am Heim.
Die Geschichte des Hauses geht zurück bis in das Jahr 1896. Als in Plötzensee bei Berlin das Siechenhaus "Bethesda" gegründet wird. Im Jahre 1928 musste sich die Stiftung eine neue Bleibe suchen und entschied sich für Teltow. Hier wurde im Oktober 1929 das Haus eröffnet.
Eine Besonderheit des Hauses ist die Kapelle – der gottesdienstliche Raum. Der Architekt Jürgen Bachmann (1972 – 1951) wird als bedeutender Architekt und Kirchenbauspezialist angesehen. Die Kapelle entspricht der "neuen Sachlichkeit" mit expressionistischen Anklängen: kubischer Bau, glatte und ungegliederte Klinkerfassade, hohe rechteckige enggestellte Fenster, innenstufig einspringender Altarraum mit fensterloser Altarwand.
Die Jubiläumsveranstaltung beginnt mit einem geistlichen Wort des theologischen Vorstands des LAFIM, Pfarrer Matthias Fiedler. Während des anschließenden Programms werden Mitarbeitende Szenen aus der Geschichte des Hauses spielen und die Kirchengemeinde den Nachmittag mit Chor und Posaunenchor musikalisch gestalten.
In einem Grußwort des Landrates des Landkreises Potsdam-Mittelmark heißt es: "Was macht nun die Besonderheit von "Bethesda" aus? Zu allen Zeiten war es ein Haus für die "besondere Pflege". Die Diakonissen sind stets ihrer Berufung gefolgt und arbeiteten unermüdlich nach dem Wahlspruch "Man Lohn ist, dass ich (arbeiten) darf." Dies wurde über die Zeiten praktiziert und ist bis heute beibehalten. (Nur Diakonissen arbeiten nicht mehr bei uns, die Redaktion.) Dass dieser Weg der richtige ist, zeigen etliche Beispiele liebevoller Pflege für die Bewohnerinnen und Bewohner.


