Die Gemeinsame Zeit neigt sich dem Ende zu
Eigentlich sollte er nur ungefähr für ein halbes Jahr zum LAFIM kommen, um die Geschäfte zu ordnen. Doch im September 2011, wenn er mit seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand gehen wird, werden es vier Jahre sein, die Christian Tölken als Vorstandsvorsitzender der LAFIM-Gruppe gewirkt hat. Und er hat mehr getan, als nur die Geschäfte zu ordnen. Der 1882 auf kaiserliche Order gegründete Verein alten Rechts war zu einer großen diakonischen Unternehmensgruppe geworden. Mit ihren 3.221 Mitarbeitenden gehört sie heute zu den drei größten Arbeitgebern im Land Brandenburg. Das bedurfte einer Unternehmensstruktur, die ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Flexibilität im strategischen wie auch operativen Geschäft bietet. Unter Christian Tölkens Führung hat der LAFIM eine grundlegend neue Konstruktion erhalten, die tragfähig, belastbar und ausbaufähig ist und gleichzeitig modellhaften Charakter für eine Diakonie der Zukunft haben wird.
Nach mehr als dreißig Jahren im Dienst der Diakonie wird sich Christian Tölken Ende September ins Privatleben zurückziehen. Das Kuratorium des Landesausschusses für Innere Mission und Aufsichtsrat der LAFIM - Landesausschuss für Innere Mission - Dienste für Menschen gemeinnützige AG sind dabei, den Vorstand rechtzeitig und richtig zu besetzen.
In seiner protestantisch, hanseatischen Zurückhaltung sagt Christian Tölken: "Ich bin zuversichtlich, dass der LAFIM mich für die Wegstrecke ab Oktober 2011 nicht mehr braucht. Es geht weiter für die LAFIM-Gruppe."


