Grundsteinlegung im EV. Seniorenzentrum "Bethesda" Teltow

Am 7. Juni wird der Grundstein gelegt:
Der Neubau bietet künftig VOLLSTATIONÄRE PFLEGE IM HAUSGEMEINSCHAFTSKONZEPT

84 Plätze für vollstationäre Pflege

In Teltow baut der LAFIM einen Neubau für des Evangelische Seniorenzentrum Bethesda

Schon seit einer Weile gibt es auf dem Grundstück in der Mahlower Straße Veränderungen. Baumaschinen stehen auf dem Grundstück, Bauarbeiter kommen morgens pünktlich zu Arbeit. Man kann es sehen: Dort entsteht ein neues Gebäude, der Nachfolgebau für das Evangelische Seniorenzentrum Bethesda.

Am 7. Juni um 9:30 Uhr hat der Landesausschuss für Innere Mission als Investor zur Grundsteinlegung eingeladen. Unter den Gästen und Grußrednern wird auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt sein. Insgesamt investiert der LAFIM rund 6,2 Millionen Euro aus Eigenmitteln in den neuen Gebäudekomplex, der zukünftig 84 vollstationäre Pflegeplätze und 12 Kurzzeitpflegeplätze haben wird. Der Neubau kommt ohne öffentliche Förderung aus.

Der Landesausschuss für Innere Mission ist im Land Brandenburg nicht nur der drittgrößte Arbeitgeber, sondern mit u.a. rund 30 Seniorenzentren auch der größte diakonische Anbieter im Bereich der Altenhilfe und der Arbeit mit behinderten Menschen. Christian Tölken, Vorstandsvorsitzender der LAFIM-Gruppe, freut sich, dass es gelungen ist, nach dem Evangelischen Seniorenzentrum „Siegfried Ringhandt“ in Frankfurt/Oder, nun den nächsten Neubau eines Seniorenzentrums aus Eigenmitteln zu errichten. „Schritt für Schritt gestalten wir mit vielen guten Partnern neue Wege in der Altenhilfe. Das soll sich künftig noch besser mit dem Umfeld vernetzen und offen sein auch für weitere Entwicklungen.“

Die Projektsteuerung für das vom Architekten Matthias Wegner entworfene Gebäude liegt in den bewährten Händen der LAFIM-Tochter IS-Immobilienmanagement social GmbH.

Die Fertigstellung für das neue Haus ist im Frühjahr 2012 geplant. Dann wird das Gebäude seinen Betrieb als Evangelisches Seniorenzentrum „Bethesda“ in der Trägerschaft der LAFIM Dienste für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH aufnehmen. 

Ulrike Bennewitz, Geschäftsführerin der LAFIM Dienste für Menschen im Alter, sagt: „Wir wollen die Einrichtung nach dem Hausgemeinschaftskonzept betreiben. So können wir besser das Grundbedürfnis nach Individualität berücksichtigen wie auch das nach sozialer Teilhabe und Gemeinschaft. In den Hausgemeinschaften gibt es jeweils einen Gemeinschaftsbereich, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner treffen und den Alltag gemeinsam gestalten können. Daneben hat jeder seine individuellen Rückzugsmöglichkeiten ins eigene Einzelzimmer. Der Aspekt der Gemeinschaft und die Gestaltung des Alltags sind in hohem Maß an der Normalität des häuslichen Umfeldes orientiert. Die Angebote in der Pflege und Betreuung richten sich flexibel nach den jeweiligen Bewohnern, ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen.“

Ein besonderer Tag wird es auch für Holger Heyde sein, der seit 1. Juni Einrichtungsleiter des Evangelischen Seniorenzentrums „Bethesda“ ist. Er sagt: „Es ist schon etwas ganz besonderes, wenn man eine Woche nach Dienstantritt, gleich eine Grundsteinlegung für seinen neuen Arbeitsplatz hat.“ Er freut sich auf das neue Haus.