LAFIM beteiligt sich an careplus-Programm der AOK

Am 13. Dezember 2010 haben Enrico Triebel, juristischer Vorstand des Landesausschusses für Innere Mission (LAFIM) und Gerlinde König, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin-Brandenburg, mit ihren Unterschriften die Zusammenarbeit im Versorgungsprogramm careplus besiegelt.

Enrico Triebel führte u. a. aus: „Der Landesausschuss für Innere Mission (LAFIM) mit 1.999 Pflegeplätzen größter diakonischer Anbieter in der stationären Altenhilfe im Land Brandenburg setzt  damit ein deutliches Zeichen für die Versorgung der älteren und pflegebedürftigen Menschen. Mit dem Programm careplus ist dem LAFIM ein wirkungsvolles Instrument an die Hand gegeben, um die absehbare schwierige ärztliche Versorgung in der stationären Altenhilfe auch zukünftig sicherzustellen.“

Careplus ist ein von der AOK Berlin-Brandenburg initiiertes integriertes Programm. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten bei careplus Hand in Hand, um die ärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen sicherzustellen. Ärztliche, pflegerische und therapeutische Leistungen werden optimal aufeinander abgestimmt, die beteiligten Ärzte sind die persönlichen Ansprechpartner der Bewohnenden und ihrer Angehörigen. Damit wird eine kontinuierliche Betreuung durch den in der jeweiligen Einrichtung eingebundenen Hausarzt gewährleistet. Eine ständige telefonische Bereitschaft der Ärzte und eine wöchentliche Visite vor Ort sind Standard.

Gerlinde König hob die Vorteile des Versorgungsprogramms hervor:  „Die Erfahrungen aus dem Berliner Projekt und die ersten Erfahrungen aus dem Programm careplus haben gezeigt, dass durch strukturierte Versorgungsprozesse, d.h. die Abstimmung von pflegerischen, medizinischen und therapeutischen Leistungen, die Versorgungs- und Lebensqualität der Bewohner deutlich verbessert werden konnte:

  • z.B. werden unnötige und für die Bewohner belastende Krankenhauseinweisungen sowie Krankenfahrten vermieden,
  • Ärzte und Therapeuten sind in die Versorgungsprozesse eng eingebunden und  für die Pflegekräfte unmittelbar erreichbar,
  • bei akut auftretenden Krankheiten ist ein schnellstmöglicher Therapiebeginn gesichert und Notfallsituationen können deutlich begrenzt werden,
  • durch die koordinierende Tätigkeit des Hausarztes kann eine Optimierung der Arzneimittelversorgung und der Heil- und Hilfsmittelversorgung erreicht werden,
  • und fachärztliche Leistungen erfolgen koordiniert.“

Sie freute sich, mit dem LAFIM einen starken Partner im Land Brandenburg gefunden zu haben. Der Landesausschuss für Innere Mission ist mit rund 30 Einrichtungen seiner Dienste für Menschen im Alter größter diakonischer Anbieter in der stationären Altenhilfe in Brandenburg. Am careplus-Programm nehmen zuerst folgende LAFIM-Einrichtungen teil:

  • Evangelisches Seniorenzentrum „Hasenheyer-Stift“ in Potsdam
  • Evangelisches Seniorenzentrum „Kurt Bohm“ in Ketzin
  • Evangelisches Seniorenzentrum „An der Berste in Luckau
  • Evangelisches Seniorenzentrum „Simeon“ in Fürstenberg
  • Lebenszentrum „Am Schloss“ in Finsterwalde