Chronik

Zur Geschichte
Unser Alter sieht man uns nicht an. 1868 beschlossen einflussreiche Bürger der Stadt Guben eine "Herberge zur Heimat" zu gründen. Zunächst im heute Gubiner Stadtteil zog sie 1932 auf das Gelände Wilkestraße 36. Bis Anfang der 90-ger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde immer wieder erweitert und modernisiert. Am 22. Januar 2000 konnten wir die neue "Herberge zur Heimat" in Betrieb nehmen.

Zu unserem Namen
"Am Erntedankfestsonntag, dem 18. Oktober 1868, beging der hiesige Jünglingsverein im Betsaale der Brüdergemeinde seine erste Jahresfeier. Wie dieselbe für alle, die daran teilnahmen eine erquickliche war, so wird sie von ihnen auch als eine weitere Segenwirkende angesehen, weil dabei die ersten Schritte getan wurden zur Verwirklichung des von mehreren Freunden der Jugend gefassten Gedanken, eine christliche Herberge zur Heimat auch in unserer Stadt zu gründen." aus dem Gubener Wochenblatt vom 30. Januar 1869.
Am 2. Mai 1869 wird die "Herberge zur Heimat" in Guben eröffnet. "Wandergesellen sollen in den christlichen Herbergen zur Heimat ein Bett und Kost erhalten, freundliche Aufnahme und Behandlung, ein guter Rat, teilnehmende Zusprache, fördersame Handreichungen für sein Unterkommen werden ihm geboten, so dass er sich nicht fremd fühlt, sondern ihm heimatlich zumute wird."
Nach dem zweiten Weltkrieg findet die "Herberge zur Heimat" auf der deutschen Seite der Wilkestraße eine neue Heimat. Bereits seit 1937 kames zu einer Umstellung der Arbeit. Alleinstehende und pflegebedürftige Einwohner zogen in das Haus.