Chronik
Zur Geschichte
Der Name "Elisabethstift" erinnert an das von der Pfarrfrau Caroline Weiße 1826 in Pankow gegründete Elisabethstift, in das sie nach dem Tod ihrer kleinen Tochter sechs Waisenkinder aufnahm. Prinzessin Elisabeth trat das Protektorat an und war dem Elisabethstift viele Jahre lang wohlwollend verbunden.1853 erhielt es die Anerkennung als öffentliche Stiftung, 1904 zog es nach Hermsdorf, nach dem 2. Weltkrieg übernahm es der Deutsche Gemeinschafts – Diakonieverband (Marburg) in seine Trägerschaft.
Friedrichsthal war seit ca. 1930 als Teil dieser Stiftung bis in die fünfziger Jahre kirchliches Kinderheim. Da der Evangelischen Kirche in der DDR ausschließlich die Möglichkeit blieb, sich um Kinder bis drei Jahre und um Behinderte zu kümmern, musste es geschlossen werden. Bis März 1962 diente es als Internat des Sprachenkonviktes, einer theologischen Aubildungsstätte der Evangelischen Kirche. Ein darauf folgendes Rüstzeit- und Erholungsheim musste im Frühjahr 1968 ebenfalls geschlossen werden.
Am 15. April 1970 begann im "Elisabethstift" die Arbeit für alte und pflegebedürftige Menschen in der Verantwortung des LAFIM. Zu DDR-Zeiten wurden die insgesamt sechs Häuser immer wieder liebevoll saniert und modernisiert. In den 70er Jahren konnte noch ein Flachbau für die immer stärker in Anspruch genommene Pflege errichtet werden.
Lange musste nach der Wende darum gerungen werden, dass Friedrichsthal in das Investitionsprogramm Pflege aufgenommen wurde. Eine wechselvolle Geschichte setzt sich jetzt in hoffnungsvollen Bahnen fort.
Der Neubau mit 38 vollstationären Pflegeplätzen wurde am 5. Juni in Anwesenheit von Minister Günter Baaske eingeweiht. Von Dez. 2001 bis Nov. 2007 wurden die LAFIM- Einrichtungen in den Oranienburger Ortsteilen Sachsenhausen und Friedrichsthal mit einer gemeinsamen Einrichtungsleitung im Verbund geführt.
Leiter der Einrichtung:
bis 03.10.1954 H. Wirths
ab August 1955 Diakon Kretschmer
Familie Block
Frau Blode
ab 28.05.1962 Johannes Winter, Posaunenwart
Dezember 1964 Herr Wemme, Volksmissionar
15.04.1970 - 1997 Ehepaar Humburg
1997 – 12.12.2001 Gisela Humburg
13.12.2001 – 31.10.2003 Klaus Kleine
01.11.2003 - 31.12.2006 Manfred Bernstein
15.03.2007 - Nov.2007 Andreas Michael Mende
Nov. 2007- 28.02.2009 Petra Kindt
ab 01.03.2009 Dorothea Alpermann
Daten zum Gebäude
Bewilligungsbescheid: 13.05.2002
Architekt: Herr Raffel und Herr Häbel
Kosten: 2.660.000,00 Euro
Grundsteinlegung: 14.02.2003
Richtfest: 27.05.2003
Einzug: 27.02.2004
Einweihung: 05.06.2004
in Anwesenheit von: Günter Baaske – Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg

