Aktuelles

Am 7. Juli 2009 feierten die Bewohner und Mitarbeiter des Evangelischen Seniorenzentrums „Morgenstern“ in Welzow, gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, mit Angehörigen, Geschäftspartnern und Freunden des Hauses ihr 40-jähriges Jubiläum.
Nach der Begrüßung durch mich als Einrichtungsleiterin, hielt der Theologische Vorstand des Landesauschusses für Innere Mission, Pfarrer Matthias Fiedler eine festliche Andacht. Daran anschließend folgten zahlreiche Grußworte der Ehrengäste.
Ein vielfältiges, buntes Programm mit unterhaltsamen Szenen aus den vergangenen  40 Jahren, das die Mitarbeitenden der Einrichtung mit viel Engagement und Freude vorbereitet haben, wurde den Bewohnern und Gästen zur Unterhaltung dargeboten. Das Programm stand unter dem Motto „Wir feiern unseren 40. Geburtstag“.
Zahlreiche Prominente aus aller Welt (dargestellt durch die Mitarbeiter) überbrachten ihre musikalischen Glückwünsche. Alle Künstler hatten für den Jubilar Rosen im Gepäck, die  am Ende des Programms einen wunderschönen Strauß von 40 Blüten ergaben.
Die Mitarbeiter aus Küche und Hauswirtschaft zauberten für alle ein köstliches Kuchen- und Abendbuffet. Für das Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Festveranstaltung möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken.    

Iris Link
Einrichtungsleiterin

Gedicht zum 40. Jubiläum

Wir freuen uns über die zahlreichen Gäste,
die gekommen sind zu unserem Sommerfeste.
Ein besonderes Fest soll es in diesem Jahr sein,
denn wir feiern 40 Jahre Welzower Pflegeheim.
Viel geschehen ist in dieser Zeit,
es gab Freude und auch Leid.
Und wenn man es mit heut vergleicht,
waren die ersten Jahre nicht ganz leicht.
Mehrere Bewohner wohnten in einem Raum.
Unterstützende Technik gab es kaum.
Nicht mal ein Fahrstuhl war anfangs installiert,
das hat die Muskelkraft ganz schön strapaziert.
Doch qualifiziertes Personal war stets bereit,
um den Hilfebedürftigen beizustehen in Freud und Leid.
Das wurde immer schon so gehalten,
um den Senioren ein würdevolles Leben zu gestalten.
Nachdem die Wende war gekommen
hat Lafim das Pflegeheim übernommen.
Lafim, wisst Ihr das alle schon,
heißt Landesausschuss für Innere Mission.
Dieser setzte sich dafür ein,
dass Welzow erhielt ein neues Heim.
Endlich kam dann grünes Licht
ein neues Pflegeheim war in Sicht.
Die Senioren waren die Gewinner,
fast jeder hat ein Einzelzimmer.
Und was jeder auch noch hat
gleich daneben WC und Bad.
Und das Personal flitzt munter
die langen Gänge rauf und runter.
Die Gänge zieren außer Bilder
auch noch große Straßenschilder,
denn so wie es ist in Dorf und Stadt
jeder Gang einen Straßennamen hat.
Außerdem gibt's noch viele Sachen,
die die Arbeit leichter machen.
Hebegerät und Duschstuhl müssen ran,
wenn das Wiegen steht auf dem Plan.
Ist des Bewohners Gewicht mal etwas mehr,
hilft uns die Sara beim Transfer.
Diese Geräte sich sehr lohnen,
da sie unseren Rücken schonen.
Das ist Technik, die kann begeistern,
sie hilft uns den Alltag meistern.
Doch was uns manchmal auch sehr plagt
ist, wenn die Technik mal versagt.
Da kann man die Tasten drücken wie man will,
der Computer, der steht still.
Für unsere Senioren mit das Beste
sind die Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsfeste.
Manch einer noch das Tanzbein schwingt,
wer's nicht mehr kann, der dazu singt.
Des Bewohners Wohlergehen liegt uns am Herzen,
bei Leid sie trösten und auch mal scherzen.
Wir wollen unser Bestes geben,
damit sie haben ein schönes Leben.
Denn wenn der Bewohner öfter lacht,
hat das Personal die Arbeit gut gemacht.
Jeder soll glücklich und zufrieden sein
ist die Devise in unserem Seniorenheim.

Sabine Buder Mitarbeiterin im Evangelischen Seniorenzentrum „Morgenstern“