
In der Ausgestaltung des Lebensbereiches Freizeit findet sich eine der wesentlichen Grundlagen des Selbstverständnisses unserer Einrichtung, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am Leben in Gemeinschaft und Gesellschaft aktiv zu ermöglichen.
Für uns hat der Lebensbereich Freizeit einen hohen Stellwert bei der Persönlichkeitsentwicklung von Menschen mit Behinderungen, denn die soziale Eingliederung von Menschen mit Behinderung vollzieht sich zu einem wesentlichen Teil im Freizeitbereich. Wir bieten dafür vielfältige Wahlmöglichkeiten an.
Interessengruppen
Unsere Bewohner/innen sind auf organisierte Freizeitangebote angewiesen.
Wohnbereichübergreifende Interessengruppen finden unabhängig von der Wohngruppe statt und schaffen Freiräume für selbstbestimmtes Freizeitverhalten. Eine Teilnahme ist freiwillig und führt durch den offenen Charakter und Kontinuität in der Arbeit zu verbindlichen Gruppen.
Reisen
Wünsche und Bedürfnisse unserer Betreuten sind Grundlage des jährlich erscheinenden Reisekataloges. Aus einer Vielzahl von kostengünstigen Angeboten wählen die Betreuten entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten selbst aus.
Unsere kostengünstigen Angebote beinhalten fachliche Betreuung und Pflege.

Offene Angebote
Wohnstättenübergreifende Angebote zur Urlaubsgestaltung wie Tagesfahrten, Workshops, Kultur erweitern unser Freizeitangebot. Für unsere Betreuten heißt das:
„raus aus dem Alltag“ – „aktiv werden – neues erleben“
„mit Bus und Bahn Land und Leute kennen lernen“
Feste & Feiern
Der christliche Jahreskreis bildet den Rahmen für die Ausgestaltung unserer Feste. Neben gemeinsam gestalteten Gottesdiensten haben sich in den einzelnen Wohnbereichen Hof- & Hausfeste herausgebildet. Höhepunkt ist das Erntedankfest als Jahresfest der Gesamteinrichtung.
Individuelle Freizeitgestaltung
Sich freuen auf einen Spieleabend in gemütlicher Runde, einen Stadtbummel
mit anderen, den Besuch einer Andacht und auch Mal ins Kino oder zum Bowling gehen.
Einfach für sich sein und Malen, Zeichnen, Puzzeln, Musikhören, Fernsehen und an der abendlichen Gesprächsrunde teilnehmen, aber auch einmal sagen können“... ich habe keine Lust.