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Aktuelles

Gelungener Start ins Jahr 2020 mit unseren Auszubildenden der Altenpflege

Am 7. und 8.1.2020 trafen sich die Auszubildenden des 2. Lehrjahres im Hotel „Haus Chorin“. Zum ersten Mal wurden die zwei Reflexionstage von den Regionalen Ausbildungskoordinatoren organisiert und durchgeführt.

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Michael Robisch in den Vorstand der EVAP gewählt

Auf der diesjährigen Mitliederversammlung des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP), die am 01. Oktober 2019 in den Räumlichkeiten der Zentralen Dienste des Landesausschusses in Potsdam stattgefunden hat, wurde Michael Robisch, Geschäftsführer der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH, für den Bereich der stationären Pflege in den EVAP-Vorstand gewählt.

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Lange Nacht am Dom

Fliedners ist auf der ersten „Langen Nacht am Dom“ gestaltend beteiligt – mit Musik, Theater und Life Style.

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ANgeDACHT

Wenn sich der Ungerechte abkehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und übt nun Recht und Gerechtigkeit, der wird sein Leben erhalten. Ezechiel 18,27

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„Ich glaube“ Monolog zur Jahreslosung Markus 9,24

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Monatswort

  • Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24)

    Die biblische Jahreslosung für 2020 stellt das Glaubensdilemma vieler Christen in den Mittelpunkt. In...

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Die biblische Jahreslosung für 2020 stellt das Glaubensdilemma vieler Christen in den Mittelpunkt. In Grenzsituationen des Lebens fällt es schwer, an Gott zu glauben - oder man betet besonders zu ihm.

So auch der Vater eines kranken Kindes in der Geschichte im Markus Evangelium, aus der die Jahreslosung stammt. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ ruft er und bringt damit auf den Punkt, was Glauben bedeuten kann: Unglaube und Glaube werden eins. Ich kann mich an keine Jahreslosung erinnern, die in der Bibel geschrien wird. Diese Worte aber schreit ein verzweifelter Vater. Und darauf reagiert Jesus. Er wird nicht ärgerlich über das Schreien, sondern er hilft endlich. Es hat eine gute Tradition in unserem Glauben, dass wir nicht leise sein müssen, wenn wir uns an Gott wenden. Wir dürfen auch laut klagen. Die Psalmen zum Beispiel sind voll von solchen Worten, die Gott sehr dringlich ansprechen: „Ich schreie zu dir, aber du antwortest mir nicht!“ Selbst Jesus am Kreuz schreit im Sterben zu Gott. Wir dürfen laut werden gegenüber Gott, der uns doch versprochen hat, bei uns zu sein. Wir dürfen ihn auch in der Not an sein Versprechen erinnern, zu uns zu stehen.

Der Vater in der biblischen Erzählung tut das einzig Richtige: Er steht zu seinem Glauben und zu seinen Zweifeln. Der Glaube ist nicht sein Problem, „Ich glaube“ sagt er. Das Problem ist sein Unglaube. „Hilf meinem Unglauben“ ruft er. Und für den bittet er Jesus um Hilfe. Und Jesus zögert keinen Moment. Er hilft nicht nur dem kranken Sohn, sondern er erfüllt auch die Bitte des Vaters, ihm in seinen Zweifeln zu helfen.

Die Jahreslosung für das vor uns liegende Jahr ist anspruchsvoll, sie ist gehaltvoll in ihrer Aussage und verlangt vom Hörer einen differenzierten Umgang. Wir können uns mit ihr das ganze Jahr hindurch erinnern lassen, dass wir sowohl zu unserem Glauben als auch zu unseren Zweifeln stehen dürfen. Gegenüber anderen Menschen und auch Gott gegenüber. Und wir müssen es nicht leise tun.

 

Seien Sie zum Jahresbeginn herzlich gegrüßt von

 

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau