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Aktuelles

Informationen über aktuelle Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Lafim-Diakonie (Stand 28.05.20)

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Information zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Einrichtungen Lafim-Diakonie für Menschen im Alter

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Geistlicher Gedanke zu Ostern

Osterandacht des theologischen Vorstands und Grußworte des Vorstandsvorsitzenden der Lafim-Diakonie

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ANgeDACHT

Der Herr ist mein Licht und meine Rettung, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Zuflucht meines Lebens, vor wem sollte ich erschrecken? Psalm 27,1

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„ROGATE – BETET!“ 5.Sonntag nach Ostern im Kirchenjahr

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Monatswort

  • Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder. 1.Könige 8,39

    Eine Redensart sagt: „Man schaut nicht hinein in den Menschen“. Der Satz gilt vor allem, wenn man...

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Eine Redensart sagt: „Man schaut nicht hinein in den Menschen“. Der Satz gilt vor allem, wenn man schnell bei der Hand ist mit seinem Urteil über andere.

Der Mensch lebt gerne in seinen Vorurteilen, Wertvorstellungen und Meinungen. Die bestätigt er sich gerne durch weitere Festlegungen in die eine Richtung. Der Versuch lohnt sich allerdings, hinter die Kulissen zu schauen. Sich nicht mit der erstbesten Information zufriedenzugeben. Vielleicht fehlt mir eine Information, die mir den Weg zu meinem Mitmenschen und seinem Herzen erleichtert oder die mich verstehen lässt. Das Urteil ist ja schnell gefällt. Tatsächlich, man schaut nicht hinein. Vielleicht ist er, ist sie, ist alles ja ganz anders. Irren ist menschlich.
Gott kennt das Innerste aller Menschen – er hat uns schließlich geschaffen. Aber er verwendet dieses Wissen nicht gegen uns. Er schaut mit einem liebenden Blick in unser Herz. Da sieht er unsere ganzen Schwächen und Fehlbarkeiten, ohne irgendeinen Abstrich und unbeschönigt. Weil es aber die Liebe ist, die diese Punkte sieht, ist Gottes Blick barmherzig. Weil er uns kennt und um uns weiß, schaut er mit dem Blick von Verständnis und Weitsicht. Damit eröffnet er neue Wege, die uns aus der eigenen Verstrickung herausführen können. Gott kennt das Herz aller Menschenkinder und deshalb ist er gütig mit dem, was er da sieht. Gott schaut in uns hinein und durch uns hindurch.

Ein Gebet begleitet die Gedanken:
„Deine Gnade hast du auf mich gelegt und mein Herz ist dankbar.
Welch ein Segen, dass ich dich spüren kann,
denn du siehst mich mit aller Liebe an.
Du schenkst mir Zukunft und lenkst mich zum Guten.
Mein Leben hat Heimat bei dir, ich öffne dir mein Herz.“

 

Seien Sie herzlich gegrüßt von

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand