Suche

kontaktieren
Sie uns

Aktuelles

Adventliche Posaunenmusik im Luisengarten

Am 29. November 2017 war um 17:30 Uhr der evangelische Posaunenchor Potsdam in der Evangelischen Seniorenresidenz Luisengarten zu Gast. Der Posaunenchor,  unter der Leitung von Elisabeth Goetzmann , spielte auf der Dachterrasse des Luisengartens um den beleuchtenden Weihnachtsbaum herum Adventslieder.
Weiterlesen ...

10-jähriges Jubiläum unserer Werkstatt in Nauen

Die Werkstatt Nauen gibt es seit 10 Jahren, aber genau genommen können wir 20-jähriges Jubiläum feiern.

Weiterlesen ...

Fliedners weiht neues Dienstleistungszentrum in Bad Belzig ein

Am 9.11.2017 fand die offizielle Einweihung des Dienstleistungszentrums (DLZ) am neuen Standort in der Brücker Landstraße 16 statt.

Weiterlesen ...

ANgeDACHT

Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die zweite Kerze brennt

Als dieses bekannte Adventslied aus dem Ev. Gesangbuch 1954 geschrieben wur­de, hatte man tatsächlich noch normale Kerzen vor Augen. Sie waren aus Bienen­wachs, wahlweise Paraffin oder Stearin, beides chemische Produkte. Selbstver­ständlich wurden Weihnachtsbäume, Adventskränze oder Tannengestecke mit originalen Kerzen bestückt, vornehmlich mit roten oder weißen.

Weiterlesen ...

Veranstaltungen

Pflegeberatung der Diakonie Sozialstation Luckau
19.12.2017, 14:00 Uhr - 19.12.2017, 16:00 Uhr

Monatswort

  • „Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ Lukas 1, 78-79

    Liebe Leserinnen und Leser, Ein adventliches Wort ist dies, ein Wort der Hoffnung auf den...

    Weiterlesen...

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein adventliches Wort ist dies, ein Wort der Hoffnung auf den barmherzigen, rettenden Gott und auf Wege des Friedens. Es beschließt den Lobgesang des Zacharias.

Auf wunderbare Weise ist ihm und seiner Ehefrau im hohen Alter noch ein Kind geschenkt worden. Das Leid der Kinderlosen hat sich in erlöste Freude verwandelt und die Freude gilt nicht nur dem Ehepaar, sondern Gottes ganzem Volk und „denen, die sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes“. Der Lobgesang steht in langer Tradition der Ver­heißungen und der Hoffnungen vom Volk Gottes in Israel. Vielfach wurden Hoffnungen enttäuscht. Aber dennoch blieben sie ungebrochen bestehen. Jetzt, so sagen die Worte des Zacharias, steht die Erfüllung unmittelbar bevor. Die Menschen sehen die Schwelle zwischen Verheißung und Erfüllung: das ist Advent!

Diese Verheißung wird durch ein schönes Bild ausgedrückt, mit dem aufgehenden Licht aus der Höhe. Morgenstern und Morgenröte, Sonnenaufgang, das alles sind Zeichen des Erscheinens des herbeigesehnten Retters. Viele Generationen haben auf ihn gehofft, das Alte Testament hat ihm den Namen Messias gegeben. Er ist eine Heilsgestalt, aber kein weltlicher Revolutionär. Er ist ein Ereignis aus der Höhe der Himmel, die Tat Gottes. Das menschliche Sehnen und Hoffen wird von göttlicher Liebe und Barmherzigkeit gesehen und gehört. Gott lässt sich berühren von dem, was Menschen erhoffen und ersehenen, was sie bedrängt und belastet. Deshalb besucht Gott die Menschen im Advent, Himmel und Erde berühren sich. Des Menschen Sehnsucht nach Gott und Gottes Sehnsucht nach dem Menschen finden zueinander. Im letzten Vers des Monatswortes aus dem Lukas Evangelium wird der Blick auf uns gerichtet. Wir sollen Wege des Friedens gehen, uns wagen zum aufrechten Gang. Das hoffnungsvolle Licht stärkt uns auf dem Weg aus Gleichgültigkeit und Resignation heraus, hin zu den anderen Menschen.

 

Ein Gebet begleitet uns zu Advent und Weihnachten:

„Barmherzigkeit ist dein Name, unser Gott.
Und die Weite deines Herzens ist der Raum,  in dem wir leben und hoffen.
Wir bitten dich: Schenke uns ein weites und freies Herz,
das offen ist für die Bitten, die Fragen, die Not des Anderen.
Stärke alle Menschen guten Willens und gib ihnen einen beständigen Geist.
Schenke deiner Welt Rettung, Heilung und eine neue Zukunft.
In deinem Licht sehen wir das Licht, das du gesandt hast: Jesus Christus“

Ich wünsche Ihnen allen mit den Menschen, die Ihnen verbunden sind, eine gesegnete Adventszeit

Ihre Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau