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  • „Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann“ Offenbarung 21,2

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Fliedners in Brandenburg - Potsdamer Landstraße muss endlich saniert werden, denn „Barrierefrei sieht anders aus“ (Titel der Unterschriftensammlung)

Brandenburg an der Havel - Menschen mit Behinderungen aus Fliedners Wohnstätten und Lebenshilfe Werkstätten überreichten am 27.6.2018 im Rathaus eine Forderung an Oberbürgermeister Scheller.

Während der Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 27.06.2018 um 16:00 Uhr gingen sie auf Oberbürgermeister Steffen Scheller zu und übergaben ihm ein Forderungspapier und Unterschriftenlisten. 546 Menschen fordern, dass die Stadt Brandenburg die Potsdamer Landstraße, an der eine Wohnstätte und eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen betrieben werden, so saniert wird, dass Wege unfallfrei und ohne Barrieren zu überwinden sind.

Oberbürgermeister Scheller kam auf die Gruppe und Herrn Glöckner zu, der in der Wohnstätte in der Potsdamer Landstraße lebt und in der Werkstatt arbeitet und damit täglich den Gefahren dieses Weges ausgesetzt ist. Herr Scheller nahm den Ordner mit den Forderungen und 456 Unterschriften freundlich und wohlwollend entgegen.

 

Die Potsdamer Landstraße ist seit über 20 Jahren sanierungsbedürftig. Menschen mit Gehbehinderungen, mit Rollatoren und Rollstühlen können sich dort nicht sicher bewegen, auch Menschen ohne Behinderung sind hier sturzgefährdet.  Der Förder- und Beschäftigungsbereich der Fliedners Werkstatt ist auch in der Potsdamer Landstraße befindlich, hier werden die Beschäftigten täglich mit dem Fahrdienst hingebracht, die Fahrer sind verärgert über den schlechten Zustand der Straße. Ein Fahrer der sie täglich dorthin bringt, sagt, „Ich muss extrem aufpassen. Schritttempo ist eigentlich schon zu schnell. Ich sichere die Menschen gut ab, aber das ist eigentlich kein Zustand.“

Susann Plew, Sozialarbeiterin bei Fliedners, und Carola Breuer Sozialarbeiterin bei der Lebenshilfe, begleiteten die Vertreter ins Rathaus. „Seit 22 Jahren arbeite ich jetzt für Fliedners, und schon immer holpere ich hier zur Arbeit. Es wird wirklich Zeit, diese Straße zu verbessern.“