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Monatswort

  • „Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Prediger 3,11)

    September. Der Sommer, der dieses Jahr so außergewöhnlich war in all seinen Aus­prägungen, nimmt...

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Die Werkstatt Nauen gibt es seit 10 Jahren, aber genau genommen können wir 20-jähriges Jubiläum feiern.

1997 Übernahme Markee
- Das Gut Markee steckte in großen Schwierigkeiten
- Das Land bat uns hier zu helfen
- 53 Beschäftigte im Stall und in der Küche

Das alte Gutshaus, in dem der größte Teil der Beschäftigten lebten, wurde uns zum Kauf angeboten. Da der Kaufpreis zzgl. der Umbaukosten aber so hoch (zu hoch) waren, entschlossen wir uns eine Halle anzumieten und die nötigen Einbauten wie Sanitärcontainer, Ausgabeküche, Beleuchtung, Heizungsanlage und Mobiliar vorzunehmen. Es war ein Anfang.

2007 Einweihung Nauen
Es war schwierig damals, denn es hatten zwar alle Beschäftigten Erfahrung in der Versorgung von Tieren aber keine in der industriellen Produktion!  Es war für alle eine Herausforderung: die Arbeit im Freien bei Wind und Wetter und am Wochenende wechselte zu nun vorwiegend sitzenden Tätigkeiten. Trotzdem startete schnell die Produktion. Hier begann auch das Projekt des Arbeitsbereiches Autopflege, welches nach wie vor sehr stark nachgefragt ist.

Nach einigen Jahren war unsere Halle zu klein und entsprach nicht mehr den Raumanforderungen. Wir kauften ein Grundstück in Nauen begannen mit den Bauplanungen und dem einholen der notwendigen Genehmigungen. 2007 konnten wir dann die Eröffnung der neuen modernen Werkstatt hier in Nauen feiern. Der Umzug fiel nicht schwer, denn die neue Werkstatt hatte modernere Arbeitsbedingungen und Sozialräume.

Unabhängig davon haben wir weiter am Standort Markee festgehalten und dort das grüne Angebot aufrechterhalten und entwickelt.

2017 – 10-jähriges Jubiläum WfbM Nauen
Und nun im Jahr 2017 – es sind wieder 10 Jahre vergangen - können wir die Erweiterung des Förder- und Beschäftigungsbereiches (FBB) feiern. Es hat viele Jahre in Anspruch genommen u. a. auch weil es lange gedauert hat, bis wir die Genehmigungen zum Erweiterungsbau erhalten haben. Aber letztes Jahr war es endlich soweit.

Was kommt nun?
Die Beschäftigten leisten hier in der Werkstatt eine tolle Arbeit, sie lernen hier, sie begegnen sich hier, ja es ist nicht nur ein Arbeitsraum sondern ein Lebensraum.

Alle Mitarbeitenden der Werkstatt ermöglichen den Menschen mit Behinderung eine adäquate Beschäftigung und unterstützen sie in ihrer persönlichen Entwicklung. Sie tragen dazu bei, dass sich Menschen mit Behinderung wertgeschätzt fühlen und stolz sein können auf die eigene Leistung.

Unser Ziel ist und bleibt es, Menschen mit Behinderung zu motivieren, den Weg aus der Werkstatt für Behinderte Menschen auf den Arbeitsmarkt zu gehen, noch mehr Arbeitgeber zu motivieren, Werkstattbeschäftigte einzustellen und die Werkstätten bei der Förderung des Übergangs von Beschäftigten auf den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen.

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