Suche

kontaktieren
Sie uns

Monatswort

  • „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut" Matthäus 2,10

    Liebe Leserinnen und Leser, Was für eine Entdeckung, dieser Stern! Weise aus dem Morgenland, so...

    Weiterlesen...

Bild | © Markus Möllenberg

…so lautet ja das Motto der evangelischen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ für 2018. Die Fastenzeit kann für Christen eine Periode des Nachdenkens über das eigene Leben und über die Grundpfeiler des Glaubens sein.

In Zeiten populistischer Schmähkampagnen, der Ausgrenzung von Minderheiten und der hämischen Herabsetzung anderer Religionen sollten sich Mit-Menschen nicht verstecken oder wegducken. Sondern ganz persönlich und mutig Flagge zeigen. Ich bin auf Sätze gestoßen, die andere Mut gekostet haben:

  1. „Ich bereue meine Handlungsweise nicht“ – Sophie Scholl hielt auch vor dem Nazigericht zum Widerstand und wurde hingerichtet
  2. „Ich möchte studieren“ –  Helen Keller, taubblind von Kindheit an, studierte und wurde Schriftstellerin
  3. „Mich verhaften, weil ich in einem Bus sitze?“ – Rose Parks will in Alabama nicht für einen Weißen aufstehen. Die Bürgerrechtsbewegung in Amerika beginnt.
  4. „Fehlalarm, anhalten“ – Stanislaw Petrow glaubt 1983 dem sowjetischen Warnsystem nicht, das einen Atomangriff der USA anzeigt. Er drückt nicht den vorgesehenen roten Knopf
  5. „Gegen das Gewissen etwas zu tun ist weder sicher noch heilsam – Martin Luther widerspricht vor 500 Jahren dem Kaiser in aller Öffentlichkeit und die Reformation nimmt ihren Lauf.

Das waren natürlich große und besonderes Aufsehen erregende Aussprüche. Nicht jeder und jedem ist im Alltag solch eine Stärke gegeben. Aber auf jeden Fall das Selbstbewusstsein, nicht alles hinzunehmen und das Wort zu ergreifen; für sich und andere. Ein Vers aus einem Gesangbuchlied kann uns gut unterstützen:

„Alles ist an Gottes Segen
und an seiner Gnad gelegen
über alles Geld und Gut.
Wer auf Gott sein Hoffnung setzet,
der behält ganz unverletzet
einen freien Heldenmut.“
(EG 352)

Wochenspruch

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, 24

Wochenpsalm

Psalm 57- EG 728

Wochenlied

EG 396 – Jesu, meine Freude

Download

ANgeDACHT als PDF

 

Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

Theologischer Vorstand