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Monatswort

  • „Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Prediger 3,11)

    September. Der Sommer, der dieses Jahr so außergewöhnlich war in all seinen Aus­prägungen, nimmt...

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Bild | © Markus Möllenberg

Glück- ein Gefühl, das manchmal sehr unverhofft kommt und in kleinen Dingen bestehen kann. Jede und jeder versteht etwas Anderes darunter. Der Neurologe sagt, das Gehirn setzt dann Hormone und die Botenstoffe Dopamin und Serotonin frei. Dem Liebhaber von Süßigkeiten hilft eine Tafel Schokolade weiter.

Eine ganze Nation gerät in einen Glückstaumel, wenn elf Sportler erfolgreich Fußball spielen. Und der Dichter Theodor Fontane fand: Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und Schmerzfreiheit, das sei schon viel. In den USA gilt das Streben nach Glück als Menschenrecht. Die meisten Glücksempfindungen sind jedoch ganz persönlicher Natur. Und viele davon liegen im privaten Bereich, in der Zeit mit Familie, Liebsten und Freunden. Nichts beglückt so sehr wie emotionale Erfahrungen zusammen mit vertrauten Menschen. Eine Hochzeit, die Geburt des Kindes, das freudige Fest zum Geburtstag oder die Beständigkeit von Liebe. Es sind neben den kleinen Dingen oder den großen weltlichen durchaus auch diese Momente, die zutiefst zu Herzen gehen und dort eine Zeit lang verweilen. Stunden, die wir gerne festhalten und von denen wir wollen, dass sie nicht zu Ende gehen mögen.

Über die Begrifflichkeit des Glücks gibt es ganze Bibliotheken. Das Wort Glück findet sich in der Bibel recht selten. Es steht dort als Verheißung für den, der sich an Gottes Ordnung hält oder der in der Versuchung standhält. Es ist deutlicher ein Begriff für gelingendes Leben, Zufriedenheit und das Glück im Glauben, nicht so sehr eine Frage der Emotionen. Aber auch die Bibel weiß, dass man schnell merken kann, ob Menschen glücklich sind: an einem Strahlen im Gesicht, an glänzenden Augen oder dem Lied auf den Lippen lässt es sich ablesen. „Zeichen des glücklichen Herzens ist ein frohes Gesicht“, so steht es im Alten Testament. Ganz irdisch kann es sich auch so anhören, wie es Stefan Wiehler gesagt hat, ein Mensch wie Du und ich: „Sonnenschein, meine Familie, ein Tag am Meer, Händchenhalten, Träumen, Erdnussflips, Seifenblasen, gute Witze, an nichts denken, Blumen pflücken, unter dem Regenschirm spazieren gehen.“

Ergänzen Sie es doch einfach…

Wochenspruch

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1. Petrus 1,3

Wochenpsalm

Psalm 84- EG 734

Wochenlied

EG 102 – Jesus Christus, unser Heiland

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Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

Theologischer Vorstand