Suche

kontaktieren
Sie uns

Monatswort

  • „Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!“ (Prophet Hosea, 10,12)

    Pflügen, Säen, Ernten – für Bauern sind das ganz selbstverständliche Tätigkeiten.  

    Weiterlesen...

Bild | © Friederike Pfaff-Gronau

Es ist eine Wanderung in den Berchtesgadener Alpen. Bei bestem Wetter hinauf auf den Berg, dort liegt das Ziel. Die ersten Meter sind schnell genommen, über Wiesen und leichte Waldwege führt die Route, im Wanderführer war sie mit blau, der untersten Stufe, markiert.

Herrliche Blicke auf die Landschaft tun sich auf, alles entspannt. Eine erste Rast auf der Bank mit der Aussicht über das gesamte Panorama. Ein schöner Moment, stundenlang möchte man verweilen. Aber das Vorhaben lautet ja: Gipfel. Nach der Pause läuft es sich schwerer, es geht dazu noch über einen Fahrweg mit Schotter und einem deutlichen Anstieg. Andere Wanderer überholen mich; verflucht, warum bin ich vorher nicht regelmäßiger joggen gegangen. Oder sind sie einfach nur jünger als ich, sportlich und behende und noch echte Gipfelstürmer?


Die Stimmung ändert sich, Übellaunigkeit stellt sich ein. Es zwickt im Muskelkater von gestern, die Druckstelle vom Schuh meldet sich. Niemand zwingt mich, weiterzugehen. Ich bin erwachsen, kann machen, was ich will. Umkehren und zur Raststelle mit der Bank zurückgehen?


Die Wegemarkierung ist auf rot übergegangen, das ist eh nicht mehr für mich gedacht. Aufgeben, abbrechen? Nein! Nochmal tief durchatmen, an das Ziel und die verheißungsvolle Johannisbeerschorle denken.


Weitergehen, Schritt für Schritt, nicht nachlassen. Auf sich und seine inneren Kräfte vertrauen und ihnen etwas zumuten. Sie führen mich: über Berge und durch Täler, wie im echten Leben. Und ich komme oben an, bin stolz und erschöpft zugleich und nehme den atemberaubenden Blick in die Bergwelt in mir auf.
An einem Baum hängt ein kleiner Zettel mit grünem Kleeblatt und grüner Schleife „Man verliert niemals seine Stärke. Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.“


In der Mitte des Jahres danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Beschäftigten, den Ehrenamtlichen und den Menschen, die uns verbunden sind, für Ihr Engagement in der LAFIM DIAKONIE und ihren Gesellschaften und Geschäftsbereichen.


Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich
Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau  

Wochenspruch

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Brief an die Epeheser, Kapitel 2, Vers 8

Wochenpsalm

Psalm 73, EG 733

Wochenlied

EG 245 - Preis, Lob und Dank sei Gott dem Herren

Download

ANgeDACHT als PDF