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Monatswort

  • „Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen“ (Psalm 38,10)

    Liebe Leserinnen und Leser, am Platz vor der Kirche hat einer Herzen aufs Pflaster gemalt. Ich...

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Bild | © Markus Möllenberg

Das Lied von Thomas Knodel aus dem Jahr 1988 findet sich in manchen Gesangbüchern in Deutschland. Es wurde für den Gemeindegesang und besonders für Familiengottesdienste vorgesehen. Mir gefällt der Text und vor allem seine Bilder.

Gott umspannt alle Zeiten und hält sie in seinen Händen. So, wie er den Anfang bestimmt und gesetzt hat, wird er es auch mit dem Ende der Zeiten, die wir kennen, halten. Die Ewigkeit ist zum Glück keine einfache Fortsetzung der Menschheitsgeschichte bis in die Unendlichkeit. Das wäre ja furchtbar, wenn sich alles immer nur wiederholen und so weitergehen würde. Keine schöne Vorstellung, dass die Menschen allein ihr Leben selber in die Hand nehmen.

Es braucht eine Instanz, eine höhere Kraft, eine ordnende Macht; die soll über den Bedingungen der Erde stehen und alles Leben umfassen.

Christen nennen sie Gott, Muslime sagen Allah und Juden beten zu Jahwe. Und sie und andere Religionen schauen in den ersten und letzten Dingen zum Himmel: Der Blick ist wichtig, weil er weitet und den Horizont erweitert. Auch für Zeiten jenseits unserer Zeitrechnung erhoffen wir für uns diese Weite. Irgendwann wird jeder von uns die Erde loslassen.

Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

 

Wochenspruch

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2. Brief des Timotheus, Kapitel 1, Vers 10

Wochenpsalm

Psalm 37 – Evangelisches Gesangbuch 720

Wochenlied

Evangelisches Gesangbuch 364 – Was mein Gott will, gescheh allzeit

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