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Monatswort

  • „Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu und dient ihm allein“ 1.Samuel 7,3

    Liebe Leserinnen und Leser, Im Buch Samuel im Alten Testament wird erzählt, dass Gott bei den...

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Bild | © Martin Dubberke

Die Jahreslosung ist ein guter Start ins neue Jahr. Sie macht Mut, vor allem, wenn ich auf das zurückliegende Jahr schaue. Wir nehmen uns für das neue Jahr so viel vor: Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport, usw. Warum also sich nicht einmal für das neue Jahr Frieden vornehmen? Man kann nämlich nicht darauf warten, dass Frieden von selbst entsteht. Es geht einfach darum, mit dem Aufhören anzufangen.

Wir wollen immer den Weltfrieden. In wie vielen Gebeten, Liedern und Predigten oder Beiträgen geht es immer wieder um den Weltfrieden? Aber was ist mit dem Frieden zwischen uns? Dem Frieden zwischen mir und meiner Lebenspartnerin, meinen Kindern, meinen Geschwistern, meinen Eltern, Freunden, Kolleginnen und Kollegen, meinem Chef? Hier werden Ihnen sicherlich noch andere persönliche Kriegsschauplätze einfallen. Ganz schnell fällt uns dann aber hoffentlich ein, wo wir selbst Allianzen gegen andere bilden oder uns schweigend auf eine neutrale Position zurückziehen oder Partei ergreifen. Da sind wir mit unseren privaten, persönlichen oder beruflichen Beziehungen oft nicht anders als ein Trump, Putin, Erdogan, Kim Jong-un oder wie sie alle heißen.

Ja, es bedarf Mut, den ersten Schritt zu machen, den ersten Schritt auf den anderen zuzugehen, den ersten Schritt aus dem Unfrieden herauszugehen. Aussteigen aus dem Unfrieden bedeutet, nicht mehr nach den Spielregeln der Gewalttäter oder Friedenskiller zu spielen. „Suche Frieden“ heißt, den Punkt zu finden, an dem ich mit dem Frieden anfangen kann.

Wenn uns das gelingt, diesen Frieden zu schaffen, dann wirkt sich dieser aus wie ein Stein, der ins Wasser fällt und weite Kreise zieht oder wie der berühmte Domino-Effekt. Wenn jeder in seinem Bereich dem Frieden nachjagt – der Sachbearbeiter, die Pfarrerin, der Geschäftsführer, die Servicekraft, der Politiker – dann wird sich der Frieden ausbreiten. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber in Zukunft. Amen. So soll es werden. So soll es sein.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Martin Dubberke

 

Wochenspruch

Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon.

1. Brief des Johannes, Kapitel 2, Vers 8b

Wochenpsalm

Psalm 72

Wochenlied

Evangelisches Gesangbuch 69 - Der Morgenstern ist aufgegangen

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