Suche

kontaktieren
Sie uns

Monatswort

  • Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! (Matthäus 10,7)

    Mit diesem Auftrag hat Jesus seine Jünger losgeschickt.

    Weiterlesen...

Bild | © Martin Dubberke

Andacht in leichter Sprache | In den Bergen von Israel im Heiligen Land lebten Elkana und seine Frau Hanna. Sie liebten sich und verstanden sich sehr gut. Manchmal aber wurden sie traurig. Denn sie konnten leider keine Kinder bekommen. Sie wünschten es sich aber so sehr.

Hanna weinte und aß dann nichts, wenn sie daran dachte. Ihr Mann Elkana sagte zu ihr: „Warum ist denn dein Herz so traurig? Ist für dich unsere Liebe nicht genug?“ 

Einmal ging Hanna zum Beten in die Kirche. Das hieß damals Tempel. Dort war ein Priester, der hieß Eli. Hanna betete zu Gott. Sie redete so: „Siehst du mich, wie traurig ich bin. Hörst du mich, wie sehr ich mir ein Kind wünsche. Hast du mich vergessen. Ich werde es nie vergessen, wenn du mir hilfst.“ 

Der Priester Eli wunderte sich, als er Hanna sah. Denn es sah so aus, als ob sie betet. Aber ihre Stimme hörte er nicht und nur ihre Lippen bewegten sich. Kein Wort konnte er hören. Eli sprach zu Hanna: „Du betest so seltsam. Nichts ist von dir zu hören. Hast du ein Geheimnis, dass keiner wissen darf?“ 

Hanna antwortete und sprach: „Ich habe sehr lange gebetet, weil ich so traurig bin. Ich habe mein Herz vor Gott ausgeschüttet. Mein Kummer ist so groß. Das sollte keiner mitkriegen – nur Gott allein.“ 

Der Priester Eli war erstaunt. Das hatte ihm noch keine Frau so gesagt. Er wollte sie trösten. Er sagte: „Geh im Frieden. Gott hat dir bestimmt zugehört. Vielleicht kann er dir helfen.“ Hanna war nicht mehr ganz so traurig und ging nach Hause zu ihrem Mann und erzählte es ihm. Nach einiger Zeit wurde Hanna wirklich schwanger. Sie bekam einen Sohn und nannte ihn Samuel. 

Und weil sie so glücklich war, wollte sie Gott für alles danken. Und sie sang ein Lied. Das fing so an: „Gott erfüllt mein Herz mit großer Freude. Niemand konnte mir helfen. Nur er allein!“ 

Zum Wochenbeginn grüßt Sie

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

 

Wochenspruch

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.
Psalm 66, Vers 20

Wochenpsalm

Psalm 95, 1-7

Wochenlied

Evangelisches Gesangbuch 344 - Vater unser im Himmelreich

Download

ANgeDACHT als PDF