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Monatswort

  • Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! (Matthäus 10,7)

    Mit diesem Auftrag hat Jesus seine Jünger losgeschickt.

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Es ist nicht unbedingt so, dass die Welt vernünftig wäre. Man gibt ihr aber einen Sinn durch die Art des Blicks den wir auf sie richten. Wenn wir einstimmen in das Lamento, wie schlimm und unabänderlich doch alles sei, ist das die Brille durch die wir schauen. Dadurch wird die Klage nur vergrößert und wir könnten Gefahr laufen zu resignieren. Die negative Ausrichtung unserer Wahrnehmung bestimmt dann auch unser Fühlen, Denken und Handeln. Wie soll da Kraft und Zuversicht entstehen? Es gilt, nüchtern zu bleiben und Perspektiven und Hoffnungen nicht aus den Augen zu verlieren, mit offenem und klarem Blick durch das Leben zu gehen und andere Menschen durch meine Haltung zu überzeugen und nicht durch Pessimismus. Durch die eigene abgeklärte Standhaftigkeit können Gespräche und inhaltliche Auseinandersetzungen eine zweite Natur bekommen. Man schaut gemeinsam auf das Machbare und hört zusammen auf die Stimme der Vernunft. So gelingt durchaus Überraschendes und Unverhofftes.

Der Philosoph Hegel hat sein Werk in einer Zeit verfasst, in dem salopp ausgedrückt die Erkenntnis entstand, dass beim Mensch der Kopf zum Denken da ist und er nicht Alles hinnehmen muss, was auf der Welt passiert. In den Zeiten der biblischen Schriften hat der modernere Begriff der Vernunft, wie wir ihn kennen, noch keine Rolle gespielt. Unten ist der Wochenspruch aus dem Neuen Testament aufgeführt. Er sagt in schöner Weise, wozu wir bestimmt sind. Wenn man mit dieser Brille die Welt und die Menschen anschaut braucht einem nicht bange zu werden. Wir können freimütig auftreten und bereichern durchaus unsere Umgebung und nehmen sie mit, abseits der eingefahrenen Wege.

Wochenspruch:   
"Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit." Epheser 5,8.9

Wochenpsalm:

Psalm 4 

Wochenlied:  
EG 262 - Sonne der Gerechtigkeit

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Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau