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Monatswort

  • Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Matthäus 16,26)

    „Eurojackpot geknackt: 90 Millionen gehen nach Finnland. Das teilte ein Sprecher von Westlotto...

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In den 1970er Jahren entstand zunächst als Straßenmusiker Vortrag, dann als Titel einer Band der damals aktuellen Musikrichtung der Neuen Deutschen Welle der Hit „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt!“ Ein musikalisch ironischer Beitrag zur Arbeitsmoral. Tatsächlich sind die meisten von uns aus Urlaubs- und Ferienzeiten zurück am Arbeitsplatz und versuchen, den Übergang von Ruhe, Erholung und Entspannung hin zur Geschäftigkeit und Betriebsamkeit im Unternehmen zu gestalten: von der Entschleunigung zur Aktion. Man hat den Eindruck, auch Arbeitskreise, Gremien und Dienstbesprechungen haben angehalten und sind in die Sommerpause gegangen. Jetzt heißt es volle Kraft voraus und die Ziele, Vorhaben und Projekte nehmen erneut Fahrt auf und sollen bis Ende des Jahres möglichst abgeschlossen sein. Natürlich gelten für unsere Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung andere Bedingungen: Pflege macht keine Sommerpause! Aber Pflegekräfte schon!

Vielleicht hat Paulus in seinem Schreiben an die Gemeinde in Rom auch die Neigung der Bewohner der Stadt zu Müßiggang und Unbekümmertheit vor Augen, als er in einem Schreiben mahnt, nicht der Trägheit zu verfallen. Fast schon preußisch anmutend fordert er zur Arbeit auf. Diese bezeichnen wir heute schon mal mit Begriffen wie Umsetzung, Realisierung und Durchführung. Es helfen alle guten und richtigen Formulierungen und Absichtserklärungen nichts, wenn sich nicht im Nachgang konkret werden. Bestenfalls vor Ort und an der Basis. Die Menschen im Unternehmen sollen erleben, dass ihnen an anderer Stelle Arbeit abgenommen wird. Jede*r ergänzt den anderen in seinem Tun.

„Gott ist uns freundlich und fördert das Werk unserer Hände. Er stärkt uns, wenn wir losgehen. Er begleitet unsere Wege aufeinander zu. Gott segnet unsere Arbeit für und mit Menschen, die uns brauchen.“   - Gebet der Diakonie -

 

Wochenspruch:   
 Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“    Lukas 12,48


Wochenpsalm:

Psalm 70

Wochenlied: 
EG 397 - Herzlich lieb hab ich dich, o Herr

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Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau