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Monatswort

  • Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Matthäus 16,26)

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Allein schon zum Schlaf und zum Lachen ließe sich manches sagen. Wie wichtig sie sind als Oasenmomente des Alltags. Das eine zur Ruhe und zum wichtigen persönlichen Rückzug, das andere ganz im Gegensatz dazu zur Lebendigkeit und dem Sprung mitten ins Leben mit Humor, Freude und leichtem Sinn. Der Schlaf zum in sich gehen, das Lachen zum aus sich herausgehen.

Aber der Sinnspruch spricht als drittes von der Hoffnung, auch ein guter und wichtiger Teil des Glaubens. Denn die Hoffnung ist ein wichtiges „Trotzdem“ im Leben und seinen Mühseligkeiten. Die Bibel erzählt uns in vielen Geschichten davon, dass Menschen erfahren dürfen, dass auch in widrigen Lebensmomenten ein wichtiges „dennoch“ steckt. In der Arche Noah überleben viele Menschen und Tiere die große Sintflut, das Volk Israel gelangt durch Wüsten und Gefahren in das gelobte Land und bei der Speisung von fünftausend Menschen werden alle satt. Vielleicht sprechen wir von einem Wunder. Es ist allerdings im Grunde das Wissen darum, dass wir nicht nur auf eine Wahrheit schauen, die unabänderlich ist, sondern den Himmel darüber erkennen und erleben. Der Apostel Paulus hat damals viele Briefe an die ersten Gemeinden geschrieben, die Worte „dennoch und trotzdem“ kommen oft vor. Er wollte von der Hoffnung für die Schöpfung predigen, von der Gewissheit von Rettung und Heil in der Bedrängnis und vom neuen Leben im Geist der Zuversicht im christlichen Glauben. Er sagt uns zu, dass nichts uns trennen wird von der Liebe Gottes in Christus Jesus. Diese Hoffnung steht über allem, sie kommt vom Himmel.

Gebet: „Ich wünsche dir Gelassenheit, wenn du meinst, du kommst nicht voran. Atme durch, lehn dich einen Moment zurück. In dir ist das von Gott geschenkte Leben am Werk, auch wenn du es nicht spürst. Es wächst sogar im Verborgenen weiter. Und wenn die Zeit kommt, tritt es leise ans Licht.“

  

Wochenspruch:  
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.   1. Petrus 5,5


Wochenpsalm:

Psalm 113 – EG 745

Wochenlied: 
EG 299 - Aus tiefer Not schrei ich zu dir

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Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau