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Monatswort

  • Ich danke dir, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geschaffen bin. An mir selber erkenne ich: Alle deine Taten sind Wunder. Psalm 139,14

     

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Der Automobil Pionier Walter Chrysler (1876-1940) soll seine täglichen Sorgen aufgeschrieben und in einer kleinen Schachtel auf seinem Schreibtisch abgelegt haben. Wenn er diese Sorgenschachtel nach einigen Wochen wieder öffnete, konnte er die meisten seiner Befürchtungen in den Papierkorb werfen: Sie hatten sich von selbst erledigt oder waren längst vergessen. Diese handfeste Entsorgung kann natürlich nicht bei allen Problemen klappen, aber die Halbwertzeit der meisten Sorgen ist doch erfreulich gering. Ähnlich können wir meistens in diesen Tagen das vergangene Jahr 2019 betrachten und auf das beginnende Jahr 2020 schauen: wenn es nicht wirklich harte und unverhoffte Schicksalsschläge waren, die uns trafen. Wir neigen doch sehr dazu, Ängste und Befürchtungen in den Vordergrund zu stellen und so lähmen wir unsere Zuversicht und den Mut zu Aufbruch und Neubeginn. Wenn es darum geht, innovativ eine Änderung in verkrusteten Strukturen zu wagen, melden sich mit der lautesten Stimme die Bedenkenträger_innen und Bremser_innen. Man nennt es „Kopfkino“, wenn der Lebensfilm vorab schon beschlossene Sache ist und das Drehbuch unumstößlich. Jesu Ermutigung zur täglichen Gelassenheit steht im Matthäus Evangelium und dort im Zusammenhang der Bergpredigt und den Worten vom Schätzesammeln und Sorgen.

Ein Gebet dieser Tage nimmt den Grundgedanken auf:

„Du brauchst nicht das Unmögliche möglich zu machen.
Du brauchst nicht über deine Möglichkeiten zu leben.
Du brauchst keine Wunder zu vollbringen.
Du brauchst nicht immer kraftvoll zu sein- und
du brauchst nicht allein durch deine Tage zu gehen.“

 

 Wochenspruch:   
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.     Johannes 1,14

Wochenpsalm:

Psalm 138

Wochenlied:  
EG 56 - Weil Gott in tiefster Nacht erschienen

 

Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich
Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau