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Monatswort

  • Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 1.Korinther 15,42

    Sicher hat jede_r von uns den Wunsch, seinen verstorbenen Liebsten auch über den Tod hinaus...

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Liebe Mitarbeitende in der Lafim-Diakonie, liebe Leserinnen und Leser,

wir sind unterwegs in ernsten und ernstzunehmenden Zeiten. Jeder wird auf seine eigene Weise mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu tun haben; sei es dienstlich oder privat. Ganz persönliche Gedanken und Ängste begleiten uns in diesen Tagen. Der Bischof unserer Landes­kirche, Christian Stäblein, will uns mit seinem aktuellen Wort Mut machen und ein Zeichen der geschwisterlichen Verbundenheit aussenden. Wir drucken es als heutigen Beitrag zur geistlichen Stärkung ab:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

die Ausbreitung des Corona-Virus ist beängstigend. Sie fordert uns heraus. Viele Maßnahmen werden dieser Tage ergriffen, wir versuchen uns und unsere Mitmenschen so gut es geht zu schützen. Geschäfte werden geschlossen, Zusammenkünfte verboten, ja, wir müssen Gottes­dienste absagen. Das ist schmerzhaft, macht Sorge, war so auch noch nie da. Aber es ist richtig. Die Gesundheit der Menschen, gerade auch derer, die durch das Virus besonders verwundbar sind, geht immer vor. Wir wollen, ich will achtsam sein, gerade für die Menschen, die uns jetzt brauchen. Die so schnell aus dem Blick geraten, schauen wir gerade auch auf sie!
Gott erspart uns nicht alle Bedrängnisse des Lebens. Aber er hat uns verheißen, bei uns zu sein. Ich vertraue darauf, dass Gott uns trägt. Dieses Vertrauen schenkt uns Gott. In Unsicherheit und Ängsten, in Kranksein und auch im Sterben bleibt er. Hält mit uns aus. Und hält uns fest bei sich.
Für mich ist das Beten Hilfe und Kraftort. Hier kann ich meine Sorgen vor Gott bringen. Hier kann ich aussprechen, was mich bewegt an Zweifeln, Fragen, Ängsten, an Dank und Liebe. Es ist der Ort, der ohne physische Berührung mein Herz berührt. Beten ist für mich der Pulsschlag des Glaubens, gerade jetzt.
Ich möchte Ihnen sagen, dass ich von nun an diese Tage jeden Mittag um 12:00 Uhr ins Gebet gehen will. Ein paar Worte zu Gott, unbedingt die Bitte für die, die krank sind und alle, die sie pflegen, ein Vaterunser, eine Bitte um Segen. Von nun jeden Tag immer um 12:00 Uhr.

Ich lade Sie ein, mit in dieses Gebet zu gehen, wo immer Sie gerade sind: www.ekbo.de/livestream

Gott bleibt, bleiben Sie behütet! Ich grüße Sie herzlich,
Ihr
Bischof Dr. Christian Stäblein
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

Wochenspruch:   
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.   Johannes 12,24

Wochenpsalm:

Psalm 122

Wochenlied:  
EG 98 - Korn, das in die Erde

 

 

 

Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich
Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau