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Monatswort

  • Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn, denn wenn es ihr wohl geht, so geht es euch auch wohl. Prophet Jeremia 29,7

     

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Der Impuls für das  heutige ANgeDACHT  ist ein Leitsatz aus unserem Leitbild und lautet:

„Die christliche Nächstenliebe ist unsere Motivation. Der von Gott geschaffene Mensch steht im Mittelpunkt“.


Was motiviert Sie
in der Lafim-Diakonie einen Dienst „Hand in Hand für Menschen in Brandenburg“ zu tun? Die netten Kolleg_innen, das die Lafim-Diakonie seine Feste immer so schön gestaltet, die Andacht im Rahmen der Dienstgemeinschaft, die Arbeit an gemeinsamen Projekten oder das Sie das Gefühl haben etwas Sinnvolles für Menschen tun und auch ihrem gelebten Glauben Ausdruck zu verleihen?
Die Liebe Gottes zu allen Menschen, die sich im Umgang mit meinen Nächsten, meinen Gegenüber zeigt und im Doppelgebot der Nächstenliebe - Liebe Gott, deinen Nächsten und dich selbst - zusammengefast ist, motiviert Jesus für sein konsequentes Handeln.
Nächstenliebe ist für Jesus dabei eine klare Entscheidung und mehr als ein Gefühl. Eine Entscheidung, ob man jemandem wohlwollend, respektvoll, freundlich und liebevoll begegnet, selbst wenn er eigenartig ist oder verächtlich, besserwissend über andere redet und urteilt oder einfach nervt. Nächstenliebe bedeutet für Jesus nicht, dass man alles gut heißt, was der andere tut. Aber es beinhaltet, dass man bereit ist, mit dem anderen wertzuschätzend umzugehen, trotz seiner Schwächen.
Der Nächste ist jeder Mensch, mit dem wir zu tun haben. Also nicht nur die Menschen, die wir sowieso lieben. Es kann der Nachbar sein, die Kassiererin im Supermarkt, der Arbeitskollege oder der Chef. Jesus hat nicht gesagt: Sei nett zu deinem Nächsten. Er hat tatsächlich von Liebe gesprochen.
Die Bibel gibt dabei unserem Handeln in der Lafim-Diakonie Orientierung. Gott will und liebt jeden Menschen, unabhängig davon, was er ist und was er kann. Daran richten wir unser Handeln aus. Wir fragen nicht nur in unserem Handeln nach dem, was der Mensch braucht, sondern auch nach dem, was er will. Wir nehmen ihn so an wie er ist. Das motiviert mich! Wenn Anfang, Mitte und Ende des Lebens in Gottes Hand liegen, steht der von Gott geschaffene Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit in der Diakonie. Das ist christliche Motivation und drückt diakonisches Handeln aus. Der von uns gelebte diakonische Fußabdruck wird sichtbar und zeigt unsere Haltung in der Art, wie wir tun, was wir tun.
Es gibt viele Möglichkeiten, Nächstenliebe zu praktizieren, auch wenn wir auf verschie­denen Wegen in die Diakonie gefunden haben, Lassen wir unsere Unterschiede gelten und zeigen deutlich und ohne Ausrede unseren gegenseitigen Respekt zu allen von Gott geliebten und in seiner Hand getragenen Menschen. Ob gelebte Nächstenliebe Wirklichkeit wird, hängt von unserer Bereitschaft ab, diesen Leitsatz gemeinsam mit Leben zu füllen. Wir sind im Dienst am Nächsten und im gemeinsamen Leben in unseren Diensten und Häusern miteinander verbunden. Mit unserem Handeln verkünden wir die Menschenfreundlichkeit Gottes.
Die Beachtung unserer christlichen Wurzeln als Markenkern der Lafim-Diakonie kann helfen zeitgemäße Antworten auf religiöse und soziale Fragen finden. Dazu ist die Weiterentwicklung einer gemeinsamen Begegnungs- und Unternehmenskultur und Verantwortung wichtig, um so den diakonischen Auftrag in der Lafim-Diakonie zu unterstützen und zu fördern. 

Wir beten:

Jesus Christus,
wenn du keine Hoffnung gibst, wo sollen wir sie dann suchen?
Wenn du nicht vorbeikommst, nach wem sollen wir sonst Ausschau halten?

Komm, Jesus Christus, sprich zu denen, die sich nach Hoffnung verzehren.
Verwandele mit deiner Gegenwart die Orte ohne Trost:
Moria, die ungezählten Lager, in denen Flüchtlinge zu überleben versuchen,
die Foltergefängnisse der Diktatoren, die Hütten der Verarmten und Hungernden.
Komm und kehre dort ein, wo unser Trost nicht ankommt.

Komm, Jesus Christus, sprich zu denen, deren Schmerzen nicht enden.
Heile durch deine Gegenwart die Leidenden:
die Kranken, denen unsere Medizin nicht hilft,
die Infizierten und alle, die sie pflegen, die Einsamen und die Trauernden.
Komm und kehre dort ein, wo wir nicht heilen können.

Komm, Jesus Christus, und kehre in den Häusern der Lafim-Diakonie ein,
bei denen, die dir vertrauen und auf dich hoffen,
Komm, Jesus Christus, in unsere Häuser und Dienste.
Sprich zu uns - hier und überall, heute und alle Zeit.

 

Erntedankfest:

 Wochenspruch:
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.   Psalm 145,15

Wochenpsalm:
Psalm 104 – EG 743


Wochenlied:  
EG 324 – Ich singe dir mit Herz und Mund

 

Es grüßt Sie zum Wochenbeginn aus Brandenburg an der Havel

Olaf Eggert
Diakon bei Fliedners