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Monatswort

  • Freut Euch darüber, dass Eure Namen im Himmel verzeichnet sind! Lukas 10, 20

     

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Dieses Lied aus dem Gesangbuch zum Advent wird nicht so häufig gesungen. Es ist von der Melodie her eine bekannte englische Weise. Übertragen ins deutsche wurde der Text von Otmar Schulz im Jahr 1975.

Am ersten Advent, zugleich Beginn des neuen Kirchenjahres, kommen wir noch aus der Zeit des Gedenkens an unsere Verstorbenen und dem Nachdenken über unsere eigene Vergänglichkeit. Das ruft auch Traurigkeit und Ängstlichkeit hervor und wir tun uns schwer, diesen Gefühlen zu begegnen. Das Lied übernimmt es für uns. Es vertreibt die dunklen Schatten und düsteren Gedanken und verkündet Licht und Glanz. Die Worte haben den Mut, von kommender Freude mitten in verzagten Zeiten zu sprechen; gleich dreimal heisst es „Freut euch“! Das Kommen des Gottessohnes Jesus Christus wird angekündigt und wir erfahren, was Advent in seiner Übersetzung bedeutet: Ankunft. Es kommt auf uns zu, ist noch nicht da. Wir warten und bleiben geduldig. Wir gehen einen Weg durch die Zeit von vier Wochen, um an seinem Ziel anzukommen, auch bei uns selbst. Leider ist von Advent außerhalb der Kirche nicht mehr so viel die Rede, Weihnachten ist das alleinige Zauberwort. Darauf fokussiert sich derzeit auch die öffentliche Rede. Es wird sozusagen eine Abkürzung im Kirchenjahr vom Ewigkeitssonntag zum Heiligen Abend genommen. Wie schade. Dann geht „des klaren Lichtes Pracht“ der Adventszeit an unseren Sinnen einfach vorbei. Freude braucht Vorbereitung, Erwartung, Ungeduld und Entschleunigung zugleich. Nehmen wir uns die Zeit.

Wochenspruch:
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.  Sacharja 9,9

Wochenpsalm:
Psalm 24 - EG 712

Wochenlied:  
EG 11  -  Wie soll ich dich empfangen

  

Zur beginnenden Zeit des Advents grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau