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Monatswort

  • Freut Euch darüber, dass Eure Namen im Himmel verzeichnet sind! Lukas 10, 20

     

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Das Jahr 2021 hat begonnen. Was wird es bringen? Was wünschst du dir? Wovor hast du Angst? Was nimmst du dir vor? Was sollte auf keinen Fall geschehen? Was soll so weitergehen wie bisher? Denke einen Moment darüber nach. Wenn du magst, schreibe es auf.

In diesen Tagen werden in den meisten Gegenden in Brandenburg keine Kinder, die Kronen und Turbane, bunte Umhänge und einen Stern halten, durch den Ort laufen. Die Sternsinger. Vom „Stern über Bethlehem“ wollten sie singen, der uns den Weg zum Jesuskind und zurück in unseren Alltag zeigen sollte. Über die Haustüren wollten sie einen Segenswunsch schreiben: C + M + B – 2021 – die Anfangsbuchstaben vom lateinischen „Christus Mansionem Benedicat“, zu Deutsch: Christus segne das Haus.
Ich finde den Gedanken, das Gott uns seinen guten Segen zuspricht, der uns durch das begonnene Jahr begleitet, wichtig und ermutigend.  So bringe ich Ihnen an diesem Morgen die Segensworte der Sternsänger. Einen Segen, der bleibt und mitgeht durch das Jahr!
Was auch geschehen mag in diesem Jahr: Gottes Segen soll dabei sein. Bei allem Schönen und Schweren.
Gott segne die Häuser und alle Menschen, die in den Häusern und Diensten der Lafim-Diakonie arbeiten, wohnen, betreut werden und ein- und ausgehen!
Die Sternsinger erinnern an eine alte Geschichte: wie sich Weise aus dem „Morgenland“, also den Ländern im Osten, der Türkei etwa oder des Iran oder Afghanistan, aufgemacht haben, um den neugeborenen Jesus zu besuchen. Einen weiten Weg mussten sie zu Fuß gehen – oder mit ihren Kamelen. Und sie brachten Geschenke: Weihrauch, Gold und Myrrhe. Das wertvollste, was es damals gab. Weil von drei Geschenken erzählt wird und weil die Geschenke so wertvoll sind, dachte man, es waren dann wohl drei Könige. Nur Könige können sich solche wertvollen Dinge leisten. Die Könige haben etwas verschenkt und in Bethlehem auch etwas bekommen, von dem sie berichten konnten.
Ich finde es schön, dass von so unterschiedlichen Menschen berichtet wird, die zur Krippe kommen: Arme und Reiche, Hirten und Weise. Menschen, die wenig zu geben haben, und welche, die sich viel leisten können. Alle dürfen bringen, was sie gerade haben. Ich glaube, dass alle auch wieder etwas mitgenommen haben, von dem sie dann erzählen können. Ich hoffe auch, dass viele nach dem Ansehen des Films zum Heilig Abend bei Fliedners etwas mitgenommen haben, was Sie weitererzählen können. Wer noch einmal Schauen will, schaue auf die Startseite bei Fliedners.

Habt Ihr eure Wünsche, Sorgen und Hoffnungen für das Jahr 2021 aufgeschrieben? Auch die haben einen Platz an der Krippe. Alles darf zu Jesus kommen. Ich wünsche uns, dass unsere Herzen ein bisschen leichter geworden sind, nachdem wir unsere Sorgen und Hoffnungen Jesus anvertraut haben und mit dem Segen Gottes in diesen Tagen zurück in unseren Alltag in der Lafim-Diakonie gehen. Der Segen geht mit. So wie bei den Weisen, den Hirten und den Sternsingern.

Gebet
Guter Gott, ein neues Jahr hat begonnen.
Es gibt Dinge, die so bleiben sollen und Dinge, die sich ändern sollen.
Manches ist gut, manches nicht.
Vor manchem habe ich Angst, und manches wünsche ich mir.
Lass deinen Segen mitgehen – in diesen Tag und dieses Jahr.
Amen.

 

Wochenspruch: Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.   Johannes 1,14b

Wochenpsalm:   Psalm 100 – EG 740

Wochenlied:        EG 56 – Weil Gott in tiefster Nacht erschienen

 

Bleiben Sie begleitet und behütet, mit dem Segen Gottes, auf allen Ihren Wegen!

Ihr Diakon Olaf Eggert
Fliedners Lafim-Diakonie