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Monatswort

  • Freut Euch darüber, dass Eure Namen im Himmel verzeichnet sind! Lukas 10, 20

     

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Nun ist es Vergangenheit, dieses ungewöhnliche Jahr 2020. Es wird in die Geschichte als das Jahr eingehen, in dem ein Virus unseren Alltag auf den Kopf gestellt und alle Bereiche des Lebens verändert hat. Das Jahr 2020 war für viele eine große Last. Wir mussten erfahren, wie verletzlich wir Menschen sind und bei den zahlreichen guten Wünschen, die wir am Anfang eines Jahres austauschen, steht der Wunsch nach Gesundheit ganz vorn.
Wie geht es jetzt weiter? Natürlich erwarten und wünschen wir vom Jahr 2021, dass alles gut wird: wir hoffen auf ein Ende von Maskenpflicht und Kontaktbeschränkun­gen, auf gute Behandlungsmöglichkeiten und eine erfolgreiche Impfkampagne - wir hoffen auf ein Ende der Pandemie. Aber wir wissen auch, es wird noch einige Zeit und Geduld brauchen, bis wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Und auch dann werden wir nicht mehr die gleichen sein wie vor der Pandemie. Dazu geht das, was wir in den letzten Monaten erlebt haben und was wir noch immer erleben, zu tief.
Wie ein ungeschriebenes Buch liegt das neue Jahr vor uns. Wir wissen noch nicht genau, was darinnen stehen wird. Wir können auch noch nicht sagen, was wir hineinschreiben werden. Gleichwohl können und dürfen wir mit Zuversicht ins neue Jahr gehen. Wir gehen nicht allein, Gott geht mit! Der, der die Zeit in den Händen hat, wird uns auch in Zukunft nicht allein lassen. Er begleitet uns, hilft uns Lasten tragen – und sieht man genau hin, lässt er manchmal sogar Segen daraus entstehen. Wir erleben in diesen schwierigen Tagen Menschen, die füreinander da sind, die Hilfe anbieten, die nachfragen, zuhören.
Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres und halten diesen Tag, die kommenden Wochen und Monate und all das, was uns gegeben ist an Augenblicken und Momenten, als ein Geschenk Gottes in unseren Händen. Ödön von Horváth sagte einmal: „Ich habe Gott gefragt, was er mit mir vorhat.- Er hat mir überhaupt nichts gesagt.- Er hat mich überraschen wollen.“ Dann lassen wir uns doch überraschen, vielleicht ja auch von uns und voneinander!
Mit Abstand – und doch verbunden.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Dass wir uns daran festhalten und Halt finden, das wünsche ich uns allen.

 

Gebet

Guter Gott, der du unsere Zeit in Händen hältst,
wir blicken zurück auf das vergangene Jahr, auf seine Höhen, auf seine Tiefen.
Deine Hilfe hat uns begleitet, verborgen manchmal, manchmal auch sichtbar,
und wir danken dir dafür.
Vor uns liegt ein neues Jahr mit neuen Herausforderungen  
mit vielen alten Problemen.
Behüte uns und bleibe bei uns mit deinem Segen.
Amen.

 

Wochenspruch:  Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Wochenpsalm:   Psalm 89, 2-5.27-30

Wochenlied:        EG 410 – Christus, das Licht der Welt

 

Es grüßt Sie zum Wochenbeginn
 

Dorette Herper
Lafim-Diakonie für Menschen im Alter