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Monatswort

  • Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien. Lukas 19,40

     

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Wo Menschen sich nicht mehr zuhören, miteinander diskutieren oder ansehen wollen, wo Menschen herabgewürdigt und beleidigt werden, wird auch der Schritt zur Gewalt immer kleiner.
Das Miteinander droht zu verkommen. Höchste Zeit für Barmherzigkeit!
Gut, dass die Jahreslosung uns dazu seit Januar auffordert, um Gegenakzente zu setzen.
Es beginnt vielleicht damit, dass wir im Bild von Gott seine Liebe und Barmherzig­keit zu uns Menschen hervorheben und uns von ihr prägen lassen. Es geht weiter, wenn wir den Mund für die Stummen öffnen, und besonders in Corona Zeiten aufeinander achthaben und unsere Herzen auf die Liebe Gottes ausrichten.
Die Liebe ist es, die uns, mutig, schön und stark macht. Durch uns strahlt sie aus in die Welt.

Machen wir also nicht nur einen Tag, diese Woche, sondern das ganze Jahr 2021 zum "Jahr der Barmherzigkeit"! Widersprechen wir hässlichen Worten und gebieten geballten Fäusten Einhalt. 45 Tage haben wir schon geschafft - 320 Tage liegen noch vor uns, um unser Miteinander zu pflegen und zu prägen durch Anteilnahme, Fürsorge, Achtsam­keit, Güte und Bewahrung.

In dieser Woche will uns auch der Aschermittwoch und die beginnende Passionszeit auf Ostern hin wieder einladen und mitnehmen. Nutzen wir die Zeit vor dem bald beginnenden Frühling, um zur Ruhe zu kommen. Nehmen wir uns dabei Zeit, auf Sachen bewusst zu verzichten und andere Dinge und Sachen neu in den Fokus zu nehmen. Dazu lädt auch das „Klimafasten“ und die Fastenaktion „7 Wochen ohne“ unter dem Motto: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden! der Kirchen in Deutschland ein.
Nehmen wir uns Zeit und machen Heute, dann Morgen, diese Woche, ein Jahr, dann ein Leben lang, weiter, um das eigene Herz zu hüten und Güte und Barmherzigkeit empfindsam zu halten. So beginnen wir die Welt um uns herum zu bewahren und aktiv und nachhaltig mit zu gestalten.

Wir beten:
Gott, mit freundlichen Augen schaust du mich an.
Deine Liebe zu mir übersteht meine Fehler.
In deinem Wortschatz finden sich die alten, zärtlichen Worte:
Erbarmen, Gnade, Güte, Barmherzigkeit.
Lehre mich deine Sprache,
lass mich weitergeben, was ich erfahre von dir:
Damit ich anderen begegne mit freundlichem Gesicht,
gütigen Worten, stärkenden Gesten und einem weiten Herzen.


Wochenspruch:
  
Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was 
                             geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.  Lukas 18,31 

Wochenpsalm:   Psalm 31  -  EG 716

Wochenlied:       EG 401  -  Liebe, die du mich zum Bilde

 

Bleiben Sie behütet, Gottes Segen begleite Sie!  

Diakon Olaf Eggert
Fliedners Lafim-Diakonie