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Monatswort

  • „Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ Lukas 1, 78-79

    Liebe Leserinnen und Leser, Ein adventliches Wort ist dies, ein Wort der Hoffnung auf den...

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Bild | © Markus Möllenberg

Unter dieses Wort haben wir am vergangenen Donnerstag im Lichthof in den Zentralen Diensten die Andacht zum Abschied unseres langjährigen Mitarbeiters bei den DMA, Thomas Braeckle, gestellt. Und die Bibel und ihre Wirkkraft hat im April in einem Beitrag in „Die Kirche“ in wunderbarer Weise die Generalsuper­intendentin des Sprengels Berlin Ulrike Trautwein beschrieben:

„Die Bibel. Das Buch der Bücher. Glaubenszeugnis der Juden und der Christen. Weltliteratur. Manchmal vergesse ich das. Die Schöpfungsgeschichte, die Segnung Abrahams, die Sintfluterzählung, der Auszug Israels aus Ägypten, das Schicksal Hiobs, die Prophetenbücher, die Psalmen und natürlich die Geschichte von Jesus Christus und den ersten Christen. Was für großartige Texte voller Reichtum und Tiefe! Viel zu selten stöbere ich in der Bibel herum, einfach so, zweckfrei. Aus Lust, aus Herzensfreude. Für alles und jedes nehme ich mir Zeit, aber für das kreuz und quer Herumwandern in den biblischen Texten fehlt mir oft die Muße. Manchmal finde ich die Texte auch zu schwer und zu sperrig; oder ich meine, sie schon allzu gut zu kennen. Und dann staune ich wieder, was sich da noch alles verbirgt, gerade auch in bekannten Geschichten. Es lohnt sich sie wieder zu lesen. Sie zu meditieren. Neues an ihnen zu entdecken. Mit Kopf und Herz! Mit allen Sinnen!

Für Martin Luther war die Bibel Wissenschaft und Glaubensgrundlage zugleich. Doch reine Kopfsache war sie für ihn nie. Sie war für ihn eine sinnliche Wegbe­gleiterin. So sagte er einst: „Die Heilige Schrift ist wie ein Kräutlein; je mehr du es reibst, je mehr duftet es“. Ist das nicht eine wundervolle Vorstellung? Ich schlage die Bibel auf. Ich lese die Buchstaben, aber das ist längst nicht alles: Ich rieche, schmecke, fühle sie. Ich genieße sie. Ich reibe an jedem Wort. Jedes duftet anders. Jedes duftet immer stärker. Und meine Neugier wächst. Meine Fantasie bekommt Flügel. Und mein Herz hüpft vor Lust. Nach mehr. Dank, Dr. Martin Luther!“

Ein Vers aus dem Lied im Gesangbuch EG 195 begleitet diese Gedanken:

„Allein auf Gottes Wort will ich mein Grund und Glauben bauen.
Das soll mein Schatz sein ewiglich, dem ich allein will trauen.
Auch menschlich Weisheit will ich nicht dem göttlich Wort vergleichen,
was Gott klar spricht und richt´, dem soll doch alles weichen“

Wochenspruch

Christus spricht „Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich“  (Lukas 10,16)

Wochenpsalm

Psalm 13, EG 706

Wochenlied

EG 124

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Zum Wochenbeginn grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau