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Monatswort

  • „Da Gott mir bis zu diesem Tag Hilfe hat zukommen lassen, stehe ich hier als Zeuge für Groß und Klein“ (Apostelgeschichte 26,22)

    Liebe Leserinnen und Leser, vom Apostel Paulus wird uns im Neuen Testament mehrfach berichtet, wie...

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Bild | © Markus Möllenberg

mir sehr wichtig, aber man kann christliche Werte überall vertreten und zum Beispiel in die Mitarbeiterführung einfließen lassen und in die Art und Weise, wie man anderen Menschen begegnet“

In einem Interview in der „Märkische Allgemeine Zeitung“ habe ich vor einigen Monaten diesen Satz gelesen. Da wurde ein neuer Geschäftsführer der Volkssolidarität vorge­stellt, der dort verschiedene Pflegedienste und Einrichtungen leitet. Zuvor hatte er bei einer kirchlichen Organisation gearbeitet, an der Evangelischen Hochschule hat er studiert. In dem Interview äußerte er sich zu Fachfragen der Pflege und der Fachkräfte­gewinnung, zu Aufgaben der Verwaltung und der Personalarbeit. Diese Themen be­schäftigen uns auch im LAFIM, da gibt es keinen Unterschied. Aber die Überschriften von Volkssolidarität und LAFIM sind aufgrund der jeweiligen Tradition deutlich unter­schiedlich. Ein geprägt kirchlicher Träger neben einer nach dem Krieg gegründeten und vor allem in Ostdeutschland aktiven Organisation der allgemeinen Wohlfahrt.
Diesem Menschen – ich kenne ihn nicht - war es ein Anliegen, sein Bekenntnis zum Glauben nicht mit dem Wechsel des Arbeitgebers abzulegen. Hier wie dort nimmt er seine Überzeugung ernst und er nimmt sie mit, auch wenn die Reise von der Kirche in die Welt geht. Das war dem Befragten so wichtig, dass er es neben seinen anderen Antworten an die interviewende Journalistin weitergeben wollte. Dass christliches Selbstverständnis und entsprechendes Handeln überall seinen guten Platz hat und Sinn findet und Sinn stiftet. Als Christinnen und Christen sind wir  verantwortlich für die Menschen in unserer Umgebung, für die Gemeinschaft von Mitarbeitenden, zu denen wir gehören. An kirchlichen Orten genauso wie in anderen Zusammenhängen.
„Gehet hin in alle Welt“ – so hat es Jesus uns in der Nachfolge aufgetragen. Damit meinte er zu seiner Zeit nicht nur die Mission in die weite Welt, sondern auch die in der Nähe: am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und in die Gesellschaft hinein. Wir sind ermächtigt und ermutigt, sein Wort und das seiner Botschaft im Evangelium weiterzusagen. Es soll nicht in unseren Kirchenräumen und hinter den Kirchenmauern stehenbleiben, sondern im alltäglichen Austausch lebendig werden. Viel Mut braucht man nicht dazu!

 

Wochenspruch

„Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat“ (Psalm 33,12)

Wochenpsalm

Psalm 62

Wochenlied

EG 138

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Es grüßt Sie zum Wochenbeginn

Ihre Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau