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Aktuelles

150-jähriges Bestehen der "Herberge zur Heimat" in Guben

Am 11. Juni 2019 wurde mit einem Gottesdienst im Evangelischen Seniorenzentrum „Herberge zur Heimat“ in Guben die Festwoche zum 150-jährigen Bestehen eingeläutet. 

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Lange Nacht am Dom

Fliedners ist auf der ersten „Langen Nacht am Dom“ gestaltend beteiligt – mit Musik, Theater und Life Style.

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Selbsthilfetag Potsdam-Mittelmark in KBS „Lichthof“

Zusammen mit der AWO organisierte der Lichthof im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Selbsthilfe ein buntes ganztägiges Programm.

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ANgeDACHT

„Wenn du schnell laufen willst, geh´ alleine. Wenn du weit kommen willst, geh´ gemeinsam“ (Sprichwort aus Asien)

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Heute möchte ich Sie zum Wochenbeginn aus Brandenburg an der Havel grüßen und Ihnen eine gute und gesegnete Arbeitswoche wünschen. Ich möchte heute Morgen über unsere Hände und Füße mit Ihnen nachdenken und Sie zu einer praktischen Übung mit dem Vers 9 aus Psalm 3 einladen: "...du stellst meine Füße auf weiten Raum."

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Monatswort

  • Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ (Jakobus 1,19)

    Liebe Leserinnen und Leser, vom Heiligen Benedikt stammt der Satz: „Schweige und höre, neige...

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Bild | © Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser,

vom Heiligen Benedikt stammt der Satz: „Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr. Suche den Frieden.“ Zuhören heißt, dass ich dem anderen meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenke.

Wie oft erlebe ich es, auch bei mir selbst, dass es in einem Gespräch „Pling“ macht und meine Aufmerksamkeit für einen entscheidenden Moment abgelenkt wird. Wie oft erlebe ich in Sitzungen, dass jemand seine ganze Aufmerksamkeit den Nachrichten auf seinem Smartphone widmet und eine Kurznachricht nach der anderen simst, während er sein Handy wie einen Spickzettel unter den Tisch hält und glaubt, dass es nicht gesehen wird. Doch seine Körperhaltung signalisiert deutlich, dass er gerade gedanklich abwesend ist - kein wirklich wertschätzendes Verhalten. Genauso oft erlebe ich, dass das Hören eher wie das Stehenbleiben an einer roten Ampel ist, wo man nur auf das Grün wartet, um weiterzugehen, also weiterzureden. Das ist kein Dialog, sondern ein parallel versetzter Monolog. Dem anderen nicht seines Herzens Ohr zuzuneigen, heißt auch, den nächsten nicht wie sich selbst zu lieben. Und genau das macht der mahnende Monatsspruch deutlich. Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam im Twittern, langsam im Wutausbruch. - Natürlich haben wir jetzt sofort jemanden vor unserem inneren Auge. Aber wie sieht es denn mit uns selbst aus? Wie oft gehen wir selbst ab wie Schmitz Katze, weil wir nicht schnell genug und hingehört haben und dann in dieser medial überreizten Welt mal ganz schnell 160 Zeichen in unser Smartphone touchen.

Schnell zuzuhören, bedeutet von Anfang an aufmerksam zu sein. Langsam zum Reden bedeutet, nachzudenken und abzuwägen, was man sagt, weil Worte auch Waffen sein können, die der Seele eines anderen Schaden zufügen können. Langsam zum Zorn bedeutet, in sich ruhend dem anderen offen gegenüber und mit Gott verbunden ins Gespräch zu gehen, möglichst alle Aspekte wahrzunehmen. Das ist eine hohe Kunst, die immer seltener wird, weil man sie lernen muss. Und am besten lernt man diese Kunst im Gebet.

Jakobus richtet seine Worte nicht an irgendwelche Leute oder an Politiker, sondern an Christinnen und Christen. Das sollte uns zu denken geben, weil das bedeutet, dass wir nicht per se die Guten sind, sondern etwas tun müssen, um die Guten zu sein. Es reicht nicht, einer Predigt zuzuhören und dann wieder mit einem guten Gefühl in die Welt zu gehen. Sondern es geht darum, das Wort, das Gott spricht, auch zu tun. Und damit komme ich zu einem ganz sensiblen Punkt: Glaube zeigt sich nicht allein in der Mitgliedschaft zu einer Glaubensgemeinschaft, sondern im glaubwürdigen Handeln.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit

Ihr Pfarrer Martin Dubberke

 

 

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