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Aktuelles DMA

Information zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Einrichtungen Lafim-Diakonie für Menschen im Alter

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Briefaktion im ESZ Florencehort Stahnsdorf

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Michael Robisch in den Vorstand der EVAP gewählt

Auf der diesjährigen Mitliederversammlung des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP), die am 01. Oktober 2019 in den Räumlichkeiten der Zentralen Dienste des Landesausschusses in Potsdam stattgefunden hat, wurde Michael Robisch, Geschäftsführer der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH, für den Bereich der stationären Pflege in den EVAP-Vorstand gewählt.

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ANgeDACHT

„O komm, o komm, du Morgenstern, lass uns dich schauen, unseren Herrn. Vertreib das Dunkel unsrer Nacht durch deines klaren Lichtes Pracht. Freut euch, freut euch, der Herr ist nah. Freut euch und singt Halleluja.“ EG 19,1

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So spricht Gott: „Ich will unter euch wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“ Hesekiel 37,27

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Monatswort

  • „Ladet die Hungernden an euren Tisch, nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf, gebt denen, die in Lumpen herumlaufen etwas zum Anziehen. Und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen!“ (Übersetzung nach Jörg Zink) Jesaja 58,7

     

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Auch wenn Lebkuchen und andere Leckereien es kaum noch vermuten lassen: ursprünglich ist die Adventszeit eine Fastenzeit gewesen mit dem Ziel, dem Herrn den Weg zu bereiten. Zur Adventszeit als Fastenzeit passt auch der Monats­spruch für den Dezember, denn in Jesaja 58 geht es um die Frage des „richtigen“ Fastens. Richtig fasten ist dabei in diesen prophetischen Versen nicht, wie für uns, eine Frage des Viel- oder Wenig-Essens, des Verzichts auf Alkohol, Schoko­lade, Fernsehen oder Konsum allgemein. Es ist auch keine Frage des richtigen Betens. Sondern eine soziale Frage: Wer den Blick auf Gott richtet, der kann und wird an der Not des Nächsten nicht vorbeischauen. Das ist die Botschaft der Bibel. Wenn wir im Gesangbuchlied singen „Er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein“ werden wir nicht an denen vorbeischauen, die in diesen Tagen, die in unserer Welt, im Elend leben.

Die Not der Armen zu lindern, wie es die Aufzählung im Monatsspruch fordert, hilft nicht nur den Armen. Sie dient der Gemeinschaft, dem Wohl aller. Einige Verse weiter spricht Jesaja von „Heilung“, die von Gott ausgeht. Darin spiegelt sich schon das damalige Wissen und die menschliche Erfahrung, dass eine wachsende Schere zwischen Armen und Reichen ebenso wie Reichtum, der auf Kosten anderer erworben wird, den Zusammenhalt und den inneren und äußeren Frieden einer Gesellschaft gefährden. Hier ist in der Tat Heilung nötig und sie bedarf konkreter Taten. Gelebter Glaube lässt sich nicht trennen von sozialer Verantwortung. Bereiten wir auf diese Weise unserem Herrn den Weg.

„Gib du, gütiger Gott, uns Mut zu teilen, was wir haben.
Lass uns immer wieder entdecken: Wir haben mehr, als wir brauchen.
Wir haben mehr, als wir denken: an Zeit und Kraft,
an Mitteln und Möglichkeiten, an Gütern und Gaben.
Wir haben oft mehr als genug.
Danke dafür. Amen.

 

Zur beginnenden Adventszeit und den stillen Tagen der Einstimmung im Dezember grüße ich Sie ganz herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau