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Aktuelles

Im Rahmen der Reihe „Unerhört“ besucht Ulrich Lilie auch Welzow

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Jahresbericht 2018 erschienen

Der aktuelle Jahresbericht steht Ihnen online zur Verfügung.

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Lange Nacht am Dom

Fliedners ist auf der ersten „Langen Nacht am Dom“ gestaltend beteiligt – mit Musik, Theater und Life Style.

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ANgeDACHT

Psalmen sind die Gebete der Bibel. Wir hören heute Psalm 1 in traditioneller Übersetzung der Luther Bibel und dann in einem modernen Text unserer Zeit:

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Wort des Kuratoriumsvorsitzenden Tillmann Stenger an die Mitarbeitenden der Lafim-Diakonie zum Jahresfest 2019 in Templin

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Monatswort

  • Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Matthäus 16,26)

    „Eurojackpot geknackt: 90 Millionen gehen nach Finnland. Das teilte ein Sprecher von Westlotto...

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„Eurojackpot geknackt: 90 Millionen gehen nach Finnland. Das teilte ein Sprecher von Westlotto nach der Ziehung der Zahlen mit.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr war der Jackpot in der europäischen Lotterie auf seine Höchstsumme angewachsen. Zuletzt hatte ein Oberfranke 19 Millionen Euro gewonnen.“ Das konnte man dieser Tage in der Zeitung lesen. Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Gewinn stehen 1: x-Millionen. Meine Gedanken gehen spazieren. Und wenn es mich treffen würde - eher unwahrscheinlich ohne Lottoschein – wie würde der Gewinn mein Leben beeinflussen? Würde ich noch arbeiten gehen, würde ich jemand von meinem Gewinn erzählen? Würde ich alles verschenken oder doch nur die Hälfte? Mir kommen Berichte in den Sinn, dass selten ein Lottogewinner glücklich über das unfassbare Geld wird. Viele konnten mit ihrem vermeintlichen Glück nicht umgehen und standen am Ende mit leeren Händen da. „Geld allein macht nicht glück­lich“, der Volksmund hat es immer schon gewusst.

Die Bibel beschreibt es noch weitgehender: wir haben nichts wirklich erreicht, wenn wir nur auf Gewinn setzen. Sei es im wirtschaftlichen, politischen oder menschlichen Sinn. Beim Hasten nach immer höheren Renditen oder neuen Dimensionen des Ausbaus von Macht und Herrschaft wird sich die Menschheit verlieren. Die ganze Welt ist nicht zu gewinnen, sie gehört uns gar nicht. Und die Schäden an unseren Seelen sind bereits im wirklichen Leben zu besichtigen.

Jesus im Herzen zu haben eröffnet ganz andere Horizonte. Die Liebe Gottes heilt, diese Freude beschwingt, die Hoffnung versetzt Berge. Wer mit Jesus lebt, wird sich nicht von eigenen Vorteilen lenken lassen. Durch sein Wort vom Doppel­gebot der Liebe stehe ich immer in der dreifachen Beziehung zu Gott, zu meinen Mitmenschen und zu mir selbst. Ich will mich nicht auf Kosten anderer erhöhen und vergrößern, ich will nicht meinen Vorteil ansteuern. Das Wort Gottes be­stätigt und kräftigt mich immer wieder, es stärkt mich und macht, wenn es wichtig wird, meine Seele gesund. Ob ich Lottogewinnerin bin oder nicht, es wird letztlich nicht über mein Lebensglück entscheiden. Ob ich in der Gemeinschaft zu Ausgleich und Gerechtigkeit beitrage, schon eher.

Zum Monat September grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

 

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