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Aktuelles

Der LAFIM präsentiert sich auf Kreiskirchentagen in Klaistow und Angermünde

Klaistow: Am 27.Mai 2018 fand auf dem Klaistower Spargelhof der Kreiskirchentag des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg statt.

Das Motto „Einer für alle“  zog sich durch den ganzen Tag, welcher mit einem Festgottesdienst begann.

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Barbara Weigel mit einem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

Brandenburg an der Havel: Am Donnerstag, den 31. Mai wurde Frau Barbara Weigel, Geschäftsbereichsleitung des LAFIM – Dienste für Menschen mit Behinderung „Fliedners“, im Beisein vieler Mitarbeitenden, Beschäftigten und Bewohner*Innen, Gäste und Wegbegleiter mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang nach über 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

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CDU-Abgeordnete Roswitha Schier besucht Pflegeeinrichtungen des LAFIM in Potsdam

Am Mittwoch, 23.05.2018 besuchte Roswitha Schier, seit 2004 Abgeordnete des Brandenburgischen Landtags, im Rahmen ihrer zweiten Pflegetour das Evangelische Seniorenzentrum „Hasenheyer-Stift“ in Potsdam und die zum Angebot gehörende Tagespflege „Abendsonne“. Beides sind Einrichtungen der LAFIM - Dienste für Menschen im Alter gGmbH.

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ANgeDACHT

Der Sommer Ihres Lebens

Heute darf ich Sie zum Wochenbeginn aus Brandenburg grüßen und Ihnen eine gute und gesegnete Arbeitswoche wünschen. Den Text, den ich mir für den heutigen Montag ausgewählt ist vielleicht ein wenig untypisch aber lesen Sie selbst.

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Alles beginnt mit der Sehnsucht

 

Gott ist uns nahe, aber wir sind uns fremd.

Gott ist drinnen, aber wir sind draußen.

Gott ist unsere innere Heimat, aber wir sind uns selbst Fremde.

Du brauchst Gott nicht zu suchen!

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Monatswort

  • „Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“ (Hebräerbrief; Kapitel 13, Vers 2)

    Fliehen müssen. Die Wohnung oder das vertraute Haus verlassen. Habseligkeiten zusam­menpacken, nur das...

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Fliehen müssen. Die Wohnung oder das vertraute Haus verlassen. Habseligkeiten zusam­menpacken, nur das Nötigste. Am Flughafen, am Bahnhof oder an der Kaimauer stehen, ohne zu wissen, wohin der Weg führt.

 

Die Heimat liegt in der Vergangenheit, ein völlig ungewisses Ziel im Horizont. Es könnte eine Beschreibung heutiger Tage und ihrer politi­schen Situation durch viele flüchtende Menschen sein. Genauso aber ließen sich die Wochen nach dem Ende des zweiten Weltkriegs vor 73 Jahren beschreiben. Viele unserer Bewohner/innen in den Seniorenzentren könnten davon erzählen. Wie sie damals Gast­freundschaft im eigenen Land erlebt haben, aber auch Misstrauen und Ablehnung. Obwohl man doch eine gemeinsame Sprache sprach. Es ist nicht einfach, angesichts vieler populistischer und nationalistischer Töne, die die aktuelle Tagespolitik begleiten, das Wort „Gastfreundschaft“ aufzunehmen. Aber hier steht es nicht in der Zeitung, sondern in der Bibel im Neuen Testament. Und wir werden nicht nur ermahnt, sie zu halten, sie nicht zu vergessen. Nein, das Bild spannt sich noch viel weiter auf. In jedem Menschen, ob er in Deutschland wohnt oder aus Syrien oder Somalia zu uns kommt, zeigt sich Gott. Und manchmal ist unter uns Alltagsmenschen der ein oder andere Engel, der durch die Straßen geht. Berechnen oder gleich erkennen lassen sich solche Momente nicht. Wir sollten wach sein und aufmerksam, um sie nicht zu übersehen. Die Rolle von Gebendem und Beschenkten ist nicht eindeutig festgelegt. Vielleicht führen uns Menschen in Asylanteneinrichtungen vor Augen, dass sich die Stärke und die Schwäche von uns Menschen nicht an Wohlstand und innerer Sicherheit ablesen lässt. Bei Gott hat stark-sein und schwach-sein andere Eigenschaften. „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, so heißt es im Korintherbrief. Und Gott lässt Menschen zu Engel werden, deren Flügel wir gar nicht sehen.

 

Ich wünsche mir

eine feine Wahrnehmung für das, was nicht zutage liegt.

Augen für die Wahrheit hinter der Wirklichkeit.

Ohren für das Spektakuläre im zaghaften Wort.

Einen untrüglichen Sinn, für das, was die Wende bringt.

Ein Gespür für den Engel im Alltagsgewand.

 

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt von

 

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand