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Aktuelles

LAFIM Altenhilfe im Brandenburger Landtag

Auf Einladung der Brandenburger CDU Fraktion diskutierten neben Kolleginnen der LAFIM Altenhilfe weitere Brandenburger Interessierte mit dem Minister für Gesundheit Jens Spahn.

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Social-Media-Kampagne #fairePflege der LIGA-Berlin

Hauptsächlich mittels Facebook-Posts #fairePflege macht die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin  in den kommenden Wochen mit Beispielen aus der Praxis und Vergleichen mit anderen Branchen darauf aufmerksam,

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Volleyball-Turnier zum Fest der Pflege in Potsdam

Am 11.05.2019 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr fand im Freizeittreff am Neuen Garten das 10. Fest der Pflege statt. Unter Schirmherrschaft der Landeshauptstadt Potsdam Fachbereich Soziales und Gesundheit wurden Pflege(fach)kräfte und pflegende Angehörige an diesem Tag geehrt.

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ANgeDACHT

„Ich will stille halten und schauen“ (Jesaja 18,4) – Vom Schweigen

Natürlich gibt es kaum einen besseren Ort, Schweigen einzuüben, als ein Kloster. Der Vers aus dem Buch des Jesaja steht ungeschrieben über seinen Eingangstüren. Es gibt unter den verschiedenen Orden von Mönchen und Nonnen seit je her sogar welche mit ausgesprochenem Schweigegelöbnis, das für die überwiegenden Stunden von Tag und Nacht gilt. Das würde uns sicher schwerfallen, einer beredten Rheinländerin besonders.

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„DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN“ – vom Hören

Ein ehemaliges Kloster, seine Kirche mit ihren Gebetszeiten und seine Anlage mit großzügig angelegten Gärten kann ein guter Ort sein, die Bedeutung von Hören neu zu entdecken. Eine eher ruppige Redensart sagt, dass man manchmal etwas auf die Ohren kriegt - auch im Arbeitsleben.

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Monatswort

  • „Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir“ (2.Samuel 7,22)

    Liebe Leserinnen und Leser, in der Kirchengeschichte des Mittelalters gab es die sogenannten...

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Bild | © Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Kirchengeschichte des Mittelalters gab es die sogenannten Gottesbeweise. Theologen wollten in der Natur und in den Wissenschaften nachweisen und beweisen, dass Gott existiert.

Wenn die Menschen nicht glauben wollten und skeptisch waren, musste man andere Wege finden, sie zu überzeugen. Die Zeiten haben sich geändert und wir Menschen mit ihnen. Heute ist jeder selbständig und souverän in Glaubensfragen. Kirchenzugehörigkeit und Bekenntnis zum christlichen Glauben sind persönliche und individuelle Entscheidungen geworden, sie brauchen keine Gottesbeweise mehr. Das Monatswort aus dem Alten Testament ist Teil eines Gebets von König David. Nach vielen Kämpfen und kriegerischen Auseinandersetzungen um Macht und Herrschaft zieht er sich zum Gebet zurück. Dort redet er Gott an, voll Verwunderung und tiefer Dankbarkeit: „Wie kann mir so Gutes widerfahren von Dir? Großartig, einzigartig ist mein Gott!“ Heute nennt man das Ich-Botschaft, wie David spricht. Er spricht nicht von Beweisen, sondern von seinem persönlichen Glauben „Ich erlebe das so. Für mich ist das so.“ Zwingend für Andere kann ein solches Bekenntnis nie sein. Wie ein erzwungenes und übergestülptes Bekennen ohnehin ein Widerspruch in sich ist; das genaue Gegenteil von Glauben und Vertrauen. Dem Glücklichen fällt das Gotteslob leichter? David hat auch andere Seiten erfahren: Anfechtung und Angst, Schuld und Trauer. Trotzdem entstehen daraus ein großes Lob und ein großartiger Glaubenssatz. David spricht ihn in der Stille, aber für uns wird er hörbar und lebendig durch das Wort der Bibel. Es gibt keines, dass mich mehr überzeugt, Gottesbeweise sind hier nicht von Bedeutung.

Gott, keine*r ist wie du.
Lass mich nicht steckenbleiben in Fragen, Zweifeln und Nachdenken.
Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist.
Ich will von deinen Taten und Wundern erzählen.
Für mich selbst und für Andere.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand

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