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Aktuelles

Schritt für Schritt zur richtigen Pflege

Lesen Sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)  dazu den Artikel von Eva Marie Dressler, Geschäftsführerin der MEDIKUS gGmbH und der LAFIM Dienste für Menschen im Alter gGmbH.

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Sternsinger segnen Kita Michaja

Die Sternsinger der katholischen Gemeinde besuchten die  Kita Michaja in der Stadt Brandenburg. Die Kinder konnten den Liedern lauschen und hörten von der diesjährigen Aktion „Wir gehören zusammen in Peru und Weltweit.“

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Forderungskatalog an Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann überreicht

Fliedners Wohnbeiräte und ihre Vertrauenspersonen besuchten die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann (CDU) in ihrem Wahlkreisbüro am Altstädtischen Markt in Brandenburg an der Havel. Sie überreichten Dr. Tiemann einen Forderungskatalog zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Das Gespräch dauerte eine Stunde, anschließend wurden Fotos auf dem sonnigen Marktplatz gemacht.

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ANgeDACHT

Die gefährlichste aller Weltanschauungen...

...ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“  (Alexander von Humboldt 1769-1859; Naturforscher und Wissenschaftler der Geographie) Es ist gar nicht eindeutig belegt, ob der viel und weit gereiste Alexander von Humboldt den Satz wirklich gesagt hat. Aber der Kern stimmt.

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„Jesus sprach zu seinen Jüngern: Warum habt ihr solche Angst?“ (Markus 4,40) - ANgeDACHT in leichter Sprache

Einmal fuhr Jesus mit den Jüngern in einem Boot auf dem See. Es kam ein großer Sturm und viel Wasser schwappte ins Boot. Alle hatten Angst.

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Monatswort

  • „Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ Römerbrief 8,18

    Liebe Leserinnen und Leser, Paulus hat diesen Vers eingefügt in seine mitreißende Rede vom neuen...

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Bild | © Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser,

Paulus hat diesen Vers eingefügt in seine mitreißende Rede vom neuen Leben in Gottes Geist und dem darauf folgenden Lobpreis der Hoffnung für die Schöpfung und auf das Heil, das uns zugesprochen wird.

Alles Glaubenssätze, könnte man sagen. Gelten nur für die, die daran glauben. Aber Paulus glaubt nicht nur, er ist überzeugt und wenn man ihn noch genauer aus dem griechischen übersetzt, müsste man sogar sagen, er rechnet fest damit. Er möchte die christliche Gewissheit nicht nur mit sanfter Rede vermitteln, sondern mit der Kraft von Wort und Sprache. Das ist sein Bild von Mission. Wie können wir Rechenschaft von der Botschaft, die uns trägt, ablegen, wenn nicht durch eine verständliche und einleuch­tende Rede. Paulus ist dabei natürlich in Bildern und Vorstellungen seiner Zeit geblieben. Er hat aber deutlich unerschrockener und selbstbewusster argumentiert, als wir es heute tun.

Wie will ich mit der Sprache von Leiden, Herrlichkeit und Offenbarung noch selbstverständ­lich einen Gottesdienst gestalten, in dem Besucher*innen sitzen, für die es gar nicht selbstverständlich ist? An anderer Stelle sagt Paulus nicht nur „ich bin überzeugt“, sondern sogar „ich weiß“. Das würde ich mich als eine seiner nachfolgenden Predigerinnen nicht getrauen - nämlich Wissen und Überzeugung des Glaubens neben Wissen und Überzeugung in der Mathematik zu stellen. Liegen da nicht ganz wesentliche Unterschiede dazwischen? 1600 Jahre nach Paulus hat der französische Mathematiker, Physiker und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) sich intensiv damit beschäftigt, welche Argumente den gebildeten religiösen Skeptikern aus seinem Kollegenkreis einleuchten könnten. Er hat versucht, mit logischen Gedankenketten und Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung Gott argumentativ zu belegen. Nach seinem Tode fand man letzte Aufzeichnungen, mit Sätzen wie „Es ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten. Es ist der Gott Jesu Christi“. Blaise Pascal wusste schließlich doch genau, dass Glaubenserfahrung, Glaubensbildung doch etwas anderes ist als Glaubensgewissheit. Sie lässt sich nicht durch vernünftige Überlegungen bewirken, sondern ereignet sich im Herzen.

Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit,
durchbricht die Nacht, und erhellt die Zeit.
Licht der Liebe, Lebenslicht,
Gottes Geist verlässt uns nicht.

Zu Beginn der Passionszeit grüßt Sie

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand