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Aktuelles

Michael Robisch in den Vorstand der EVAP gewählt

Auf der diesjährigen Mitliederversammlung des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP), die am 01. Oktober 2019 in den Räumlichkeiten der Zentralen Dienste des Landesausschusses in Potsdam stattgefunden hat, wurde Michael Robisch, Geschäftsführer der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH, für den Bereich der stationären Pflege in den EVAP-Vorstand gewählt.

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Klavierschenkung

Das Evangelische Seniorenzentrum Luisengarten erhielt im Oktober 2019 von Frau von Zweidorff eine Klavierschenkung.

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Lange Nacht am Dom

Fliedners ist auf der ersten „Langen Nacht am Dom“ gestaltend beteiligt – mit Musik, Theater und Life Style.

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ANgeDACHT

„Das Volk Gottes ist ein Volk der vielen Gesichter“

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„Ein Mensch kann nicht zwei Wege gehen.“

Das Sprichwort kommt aus Mali. Das ist ein Land in Westafrika.

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Monatswort

  • Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt (Buch Hiob 19,20)

    Liebe Leserinnen und Leser, Rote Lichter flackern in der Abenddämmerung, die Gräber sind...

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Liebe Leserinnen und Leser,

Rote Lichter flackern in der Abenddämmerung, die Gräber sind geschmückt und für den Winter bereit gemacht.

Anfang November, wenn katholische Christen ihrer Verstorbenen gedenken, und Ende November, am Ewigkeitssonntag, ist die Stimmung auf den Friedhöfen eine ganz besondere: Wir denken an unsere Verstorbenen. Dazu brennen überall Grablichter als Symbol für das Ewige Licht. Es sind Tage der Erinnerung und die Gräber sind Orte des Gedenkens an die Toten in einer Verbindung zwischen Himmel und Erde, die den Tod überdauert.

Eines ist sicher: Jeder Mensch stirbt. Die Medizin kann sich noch so stark weiterentwickeln, der Lebensstandard noch so hoch gesteigert werden; kein irdisches Leben währt ewig, am Ende steht der Tod. Der Tod ist unausweichlich. Ohne ihn gäbe es kein Leben in dieser Welt. Aus dem Tod entwickelt sich neues Leben – nicht das alte, aber ein anderes. So drückt es ein Jesuswort aus „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bringt es keine Frucht.“ Die christliche Botschaft nimmt den Tod sehr ernst. Jesus selbst ist gestorben, keinen Scheintod, sondern den bitteren am Kreuz. Aber der Tod hat nicht das letzte Wort. Das letzte Wort hat der gnädige und barmherzige Gott, dem wir uns über das irdische Leben hinaus anvertrauen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben“. Wie dieses Leben nach dem Tod aussieht, wohin gehen die Verstorbenen, wenn die Welt sich weiterdreht? Eine theoretische wissenschaftliche Antwort kann die Bibel nicht geben. Die Frage, ob mit dem Tod alles aus ist, ist eine Glaubensfrage. Die christliche Auferstehungshoffnung ist untrennbar mit Jesus verbunden. Er selbst hat diese Hoffnung geteilt. Und dass er vom Tod erweckt worden ist, bleibt die tröstende Botschaft schlechthin. Wer ihr traut, darf auch glauben, dass Gott nach dem Ende auf uns zukommt. An Allerheiligen und dem Totensonntag brennen Kerzen. Die Kerzen leuchten, indem sie niederbrennen. Sie symbolisieren das Geheimnis des Lebens mitten im Tod.

 

Es grüßt Sie herzlich im Ausklang des Kirchenjahres

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau