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Aktuelles

Fest der Diakonie in Brandenburg an der Havel

Unter dem Motto: "Gerechtigkeit. Für alle. Wir arbeiten dran. Diakonie" fand am Freitag den 15.9. auf dem Neustädtischen Markt der Auftakt zum Fest der Diakonie in Brandenburg an der Havel statt.

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Einladung zum Sommerfest der PSAG in Brandenburg an der Havel

Als Mitglied der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft der Stadt Brandenburg wird auch Fliedners mit einem Stand vertreten sein.

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Feierliche Einführung in Friedrichsthal

Am Dienstag, den 12.09.2107 wurde Herr Christian Ney, als Haus- und Pflegedienstleitung der Seniorenresidenz „Wasserschloss“ feierlich in der Friedrichsthaler Kirche eingeführt.

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ANgeDACHT

„Ein Christenmensch ist ein freier Mensch über alle Dinge und niemand untertan“ (Martin Luther)

In der Freiheit geht es um die Sehnsucht aller Menschen nach freier Entfaltung ihres Lebens. Doch ohne genaue Bestimmung des Wortes bleibt es verschwommen. Es ist ein leeres Wort, wenn wir nicht sagen, wann und warum Freiheit wirklich wichtig ist und wozu wir sie brauchen.

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Monatswort

  • „Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein; und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ Lukas 13,30

    Liebe Leserinnen und Leser, Erster und Letzter sein, das sind unsere üblichen Kategorien. Vieles im...

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Liebe Leserinnen und Leser,

Erster und Letzter sein, das sind unsere üblichen Kategorien. Vieles im Leben scheint ein Wettkampf zu sein. Ob das Kleinkind bereits läuft oder nur krabbelt, wann man in der Schule zu den Klassenbesten gehört oder wie man es geschafft hat, einen bevorzugten Arbeitsplatz vor anderen Mitbewerbern zu ergattern. Der Sinn des Lebens wird der Sieg über andere, der Triumph von Geschwindigkeit und Überholspur.

Jesus erklärt in seiner Rede von der engen Pforte und der verschlossenen Tür, dass es auch komplett anders laufen kann. Man lese nochmal den Monatsspruch von der betreffenden Bibelstelle im Lukas Evangelium. Alles, was man sich so klar ausgerechnet hatte, alles, was eben noch klar war, kommt auf einmal ins Wanken: Die Letzten triumphieren und die Ersten ärgern sich. Die VIPs, also very important persons, die Persönlichkeiten mit Sonderbehandlung, an die sie gewohnt sind, kommen auf einmal gar nicht mehr rein zu den begehrten Plätzen, geschweige denn, haben sie reservierte Platzkarten auf der Ehrentribüne. Und andere, die Benachteiligten und Verhinderten, sie wurden vom Gastgeber schon längst willkommen geheißen und er hat ihnen bevorzugte Plätze am Tisch des Hauses zugewiesen. Gibt es so nicht? Doch - so geht Gottes Willkommenskultur. Sie stellt auf den Kopf, was wir für selbstverständlich halten. Sie wirbelt die Kategorien unseres Denkens durcheinander: Ich habe keinen Anspruch auf Zutritt, aber Gott hat die Gnade.

Gebet:

Gott, was zählen unsere Kategorien: Erste und Letzte? Langsamster und Schnellster? Größte und Kleinste?
Gott, du bringst uns immer wieder durcheinander, damit wir staunen können. Wirbele durch unser Denken, damit wir den Schubladen weniger trauen.
Gott, lehre uns Demut, unseren Platz im Leben anzunehmen.  Amen

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau