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Aktuelles

10-jähriges Jubiläum unserer Werkstatt in Nauen

Die Werkstatt Nauen gibt es seit 10 Jahren, aber genau genommen können wir 20-jähriges Jubiläum feiern.

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Fliedners weiht neues Dienstleistungszentrum in Bad Belzig ein

Am 9.11.2017 fand die offizielle Einweihung des Dienstleistungszentrums (DLZ) am neuen Standort in der Brücker Landstraße 16 statt.

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25.11.2017, 9:00 - 17:00 Uhr Einladung zum Lichterfest im Fliedners Blumenland

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ANgeDACHT

Eine Kirche zwingt niemanden, die Hände zu falten...

...Ihre Gewölbe spannen sich großzügig über uns und lassen unseren Gedanken freien Lauf. (Bertram Stubenrauch)

Wer glaubt, ist nie allein. Das ist die zentrale Botschaft, die eine Kirche vermitteln will; von der kleinen Dorfkirche auf dem Land bis zu den imposanten Bauten in Brandenburg oder Luckau.

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Monatswort

  • Gott spricht: Ich will unter euch wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein (Hesekiel 37,27)

    Liebe Leserinnen und Leser, Der Monatsspruch stammt aus dem Buch des Propheten Ezechiel, bei...

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Liebe Leserinnen und Leser,

Der Monatsspruch stammt aus dem Buch des Propheten Ezechiel, bei Luther „Hesekiel“ genannt. Im Alten Testament wird erzählt, dass er zu einer Gruppe der Bevölkerung gehörte, die aufgrund machtpolitischer Umstände ihr Land verlassen mussten.

Nun sitzt er im Exil und spricht seinen Landsleuten Mut und Trost zu, Worte für Vertriebene wie für Geflüchtete. Er sagt: „Unser Staat ist zerschlagen, das Land militärisch besiegt, der Tempel zerstört. Gott sucht sich neuen Wohnraum, mitten unter uns. Da wo wir hingehen, ist er dabei“

Gottes Ansprache selber ist sprachlicher Ausdruck der damaligen Zeit, ziemlich direktiv und autoritär: „Ich will…..ihr sollt“. Heute müsste sich Gott bei uns kritische Fragen gefallen lassen und sich um demokratische Mehrheiten bemühen. Anweisungen eines starken Chefs reichen allein nicht mehr aus. Beim behutsamen Deuten im Umgang mit dem Bibelwort -etwa aus dem 6.Jahrhundert vor Christi Geburt- könnte man allerdings auch fragen, wo Gott denn bei uns in diesen Zeiten seine Wohnung finden kann. Er wird bei vielen Menschen nicht mehr nach Hause eingeladen, nicht mehr in ihr Leben mit seinen Entscheidungen. Soll er in Gottesdiensten in großen Kirchen mit ganz wenigen Gottesdienstbesuchern am Sonntag den schrumpfenden Mitgliederzahlen seiner Kirche zusehen. Oder den Verlust und Abbruch kirchlicher Traditionen und Rituale kommentieren.

Die Bibel erzählt, dass Gott ein wandernder Begleiter der Menschen ist. Er lebt in Hütten oder Zelten, auf Bergen und in Tälern, in Tempeln und im Verborgenen. Er braucht auch heute keine Luxusimmobilie in zentraler Lage, sondern sucht Heimstatt bei den Menschen selbst. Gott will unser Mitbewohner sein auf Erden, in unserer Gesellschaft, in der Gemeinschaft, in unserem Alltag. Krippe und Kreuz, Himmel und Erde sind seine Koordinaten. Gott wird Mensch und wohnt mitten unter uns.

Gebet:

Gott, du willst unter Menschen wohnen.
Diese Sehnsucht ist deine Leidenschaft.
Schenke uns Raum für Fragen und Mut zu Antworten.
Wohne in unserer Kirche und in der Gesellschaft.
In unseren Häusern und Herzen,
in unserer Sprache und unseren Taten,
in unseren Feiern und unseren Gebeten.
Amen.

 

Zum Monat November und seinen Gedenktagen grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau