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ANgeDACHT

Gott, wir loben dich

Du sagst nicht: „Ich bin die Antwort“, sondern „Ich bin der Weg“. Du erwartest nicht, dass wir erfolgreich sind, sondern treu. Du hast uns nicht das Paradies für morgen versprochen, sondern dass du bei uns bist bis zum Ende der Welt. Gott, wir hoffen auf dich.

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Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich euch alle zu mir ziehen (Johannes 12,32)

Wer ist Jesus Christus? Solange wir von dem Jesus sprechen, der Menschen von Krankheiten geheilt, von Besessenheit befreit, mit den Verachteten und Armen gegessen und getrunken hat, haben wir ein ziemlich klares Bild von ihm. Es ist gekennzeichnet mit den Farben der Zuwendung, der Versöhnung, der Gewaltlosigkeit, der Vergebung – ein helles, ein lichtvolles Bild.

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Monatswort

  • Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder (Sprüche Salomos 16,24)

    Liebe Leserinnen und Leser, Honigseim oder auch Wabenhonig genannt: auf Märkten kann man ihn...

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Bild | © Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser,

Honigseim oder auch Wabenhonig genannt: auf Märkten kann man ihn kaufen. Oder man kann ihn in guten Hotels zum Frühstück essen. Er ist so süß, dass man nur wenig davon zu sich nehmen kann, sonst bekommt man Kopfschmerzen.

Die Waben sieht man noch. Die schönen, sechseckigen Formen. Außen verzuckert und innen goldgelber, klarer Honig. Der Duft ist betörend. Der Geschmack auf der Zunge gibt eine Ahnung vom Paradies!

Aber kennen Sie auch Menschen, die immer ganz süßlich reden? Ihr Gesicht hat ein aufgesetztes Strahlen, ihre Stimme ist von einer Lieblichkeit, die einen kribbelig macht. Es ist etwas Falsches an ihnen. Soll so unser Reden sein; lieblich und mit einem Tonfall, der andere nervt, innerlich zumindest? Oder sollen wir anderen den Honig um den Mund schmieren, ihnen nach dem Mund reden und ihnen schöntun? Das wäre nicht ehrlich. Dem anderen schmeicheln und ihm mit schönen Worten etwas abluchsen. Das hebräische Wort im Originaltext der Sprüche Salomos, das die Lutherbibel mit „freundlich“ übersetzt, hat im Ursprung eine andere Übersetzung als dieses süßliche Reden. Es ist ehrlicher. Dieses Wort wird im Alten Testament dann verwendet, wenn Zärtlichkeit mit im Spiel ist, wenn Liebe im Hintergrund steht. Es steht für die volle Zuwendung zu einem Menschen. Wo ich mich in Liebe jemandem zuwende, da fordere ich nichts vom Gegenüber. Ich verschenke mich. Ich gebe mich ohne Absicht. Ich schenke mich mit meiner ganzen Freundlichkeit. Einfach, weil ich dem Gegenüber Gutes tun will. Ich bin der anderen wohlgesonnen und gebe von mir das Beste, das ich habe. Dieses freundliche Reden ist nicht süßlich. Es sieht nicht auf das Beste für sich selbst. Es macht ein warmes Herz, macht das Gespräch offen und vertrauensvoll. Solcher Umgang ist heilsam. Wo Menschen so miteinander reden, dort ist man gerne. Und Jesus hat versprochen, dort mitten dabei zu sein.

Zum beginnenden Sommer grüße ich Sie ganz herzlich

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand

 

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