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Aktuelles WI-LAFIM

ANgeDACHT

Aus Gottes guten Händen kommt Zeit und Ewigkeit. Da breitet sich der Himmel aus; was eng ist, wird nun weit

Das Lied von Thomas Knodel aus dem Jahr 1988 findet sich in manchen Gesangbüchern in Deutschland. Es wurde für den Gemeindegesang und besonders für Familiengottesdienste vorgesehen. Mir gefällt der Text und vor allem seine Bilder.

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Hast Du heute schon Gott gelobt?

Liebe Gemeinde zum Jahresfest, 

vor etwa zwei Wochen sind die Ergebnisse zur Mitarbeiterbefragung 2018 beim LAFIM eingegangen und sie wurden bereits in ersten Gremien vorgestellt, alle Einrichtungen und Einsatzorte der verschiedenen Gesellschaften sollen bald in der nächsten Zeit informiert werden.

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Monatswort

  • „Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Prediger 3,11)

    September. Der Sommer, der dieses Jahr so außergewöhnlich war in all seinen Aus­prägungen, nimmt...

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September. Der Sommer, der dieses Jahr so außergewöhnlich war in all seinen Aus­prägungen, nimmt noch einmal alle Kraft zusammen,

schwelgt in Farben und Düften. Es ist oft noch warm, aber die herbe Schönheit und Melancholie des Vergänglichen im Frühherbst schwingt mit. Die Dinge haben ihren Platz in Gottes Welt, auch die Zeiten mit Werden und Vergehen: im Auge Gottes ist alles schön und gut, so sagt es die Schöpfungsgeschichte im ersten Buch der Bibel. Das war dem Prediger - einem Menschen ohne Namen - der das gleichnamige Buch im Alten Testament geschrieben hat, wohl bewusst. Er wird kein ganz junger Kerl mehr gewesen sein, der im jugendlichen Über­schwang meint, man müsse die Welt verbessern. Abgeklärt beschreibt er die Vergäng­lichkeit menschlichen Tuns und Treibens. So sehr wir uns mühen, wir können nur Demut lernen. Die erkennt und akzeptiert, dass Gott sich nicht von menschlichen Wünschen bestimmen lässt. „Der Mensch kann es nicht ergründen“, sagt der Bibelvers. Man möchte „Basta“ anfügen.

Was Gott tut besteht für ewig und wir wissen, dass diese Ewigkeit jenseits unserer Zeiten liegt und uns somit gänzlich unbekannt bleiben wird. Aber ein Ahnen davon, ein Hoffen darauf und ein sehnsuchtsvoller Glaube daran ist uns als Funke in unser Herz gelegt und leuchtet. Wir Menschen können in die Vergangenheit zurückfragen und uns erinnern. Wir können in die Zukunft hinausdenken und für sie planen. Aber wir leben im Heute, das ist unsere Zeit. Sie ist bestimmt von dem, was heute im Hier und Jetzt, in Gottes Gegenwart sein soll. Erst am Ende kommen alle Dinge des Lebens wieder zusammen an ihren Ursprung: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub“.

September. Spätsommer und zugleich Frühherbst. Kein Grund, über die Vergänglichkeit des Lebens traurig zu werden. Alles hat seine Zeit und wir lauschen der Melodien des Lebens nach; denen, die zurückliegen und denen, die vorauseilen. Und wir erwarten, dass Gott sich sehen lässt und wir wissen, dass man ihn nicht ergründen noch erzwingen kann.

 

„Der Mensch lebt und bestehet
nur eine kleine Zeit,
und alle Welt vergehet
mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden
und wir in seinen Händen.“

                                      (Matthias Claudius, Motette 1782)

 

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt von

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand