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„Wenn man die Welt vernünftig anschaut, schaut sie vernünftig zurück“ (Friedrich Hegel 1770-1831, Deutscher Philosoph)

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Monatswort

  • Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! (Matthäus 10,7)

    Mit diesem Auftrag hat Jesus seine Jünger losgeschickt.

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Mit diesem Auftrag hat Jesus seine Jünger losgeschickt.

Sie sollen das weitertragen, was auch er den Leuten gesagt hat: „Das Himmelreich ist nahe!“ Ich denke, diese Aufforderung zu verkündigen, gilt für Christ*innen auch heute noch. Aber merkwürdig, vom eigenen Glauben zu sprechen, fällt vielen schwer. Wir wollen ja niemanden bedrängen oder missionieren – auch wenn die Mission sogar in unserem Trägernamen steht. Warum ist es so schwer, vom Glauben zu reden? Dabei ist es eine wunderbare Perspektive, wenn Jesus vom Himmelreich redet, in vielen Geschichten hat er es beschrieben: Alle sollen und werden haben, was sie zum Leben brauchen. Niemand soll meinen, er habe mehr verdient als die anderen. Alle sind eingeladen und alle werden an einem Tisch sitzen. Da gibt es keine Obergrenzen. Es wird für alle genug da sein und die Menschen werden es gut haben miteinander. Das ist die Aussicht, die Jesus macht, wenn er vom Himmelreich redet. Wer davon hört, soll sich darauf freuen können. Und wo Menschen heute im Geist Jesu so miteinander leben (wollen), da fängt es bereits an und ist schon da.

Und was können wir nun tun, wenn wir das weitersagen wollen? Verkündigen heißt niemals, bloß schlaue Reden halten und fromme Sätze sagen. Wer sich bekennen will zu seinem christlichen Glauben, der sollte sagen können, was ihm wichtig und heilig ist: mitten in seinem Leben. Wo jemand Geschichten seines Erlebens im Glauben weitersagen kann, die anderen Halt geben, oder an denen sie sich orientieren können, fängt Verkündigung an. Wenn es von Herzen kommt, hat man bereits Gottvertrauen weitergegeben.

  

GEBET:
Gott, wir leben von dir und deiner Güte.
Du nimmst uns, wie wir sind. Wir spüren, wie uns das befreit.
Wir leben von deiner Liebe. Zeig uns, wie wir sie weitergeben können. Amen.

Es grüßt Sie alle herzlich
Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau

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