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ANgeDACHT

„Gott erfüllt mein Herz mit großer Freude“ - Beten kann es leichter machen

Andacht in leichter Sprache | In den Bergen von Israel im Heiligen Land lebten Elkana und seine Frau Hanna. Sie liebten sich und verstanden sich sehr gut. Manchmal aber wurden sie traurig. Denn sie konnten leider keine Kinder bekommen. Sie wünschten es sich aber so sehr.

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„Ich will stille halten und schauen“ (Jesaja 18,4) – Vom Schweigen

Natürlich gibt es kaum einen besseren Ort, Schweigen einzuüben, als ein Kloster. Der Vers aus dem Buch des Jesaja steht ungeschrieben über seinen Eingangstüren. Es gibt unter den verschiedenen Orden von Mönchen und Nonnen seit je her sogar welche mit ausgesprochenem Schweigegelöbnis, das für die überwiegenden Stunden von Tag und Nacht gilt. Das würde uns sicher schwerfallen, einer beredten Rheinländerin besonders.

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Monatswort

  • „Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir“ (2.Samuel 7,22)

    Liebe Leserinnen und Leser, in der Kirchengeschichte des Mittelalters gab es die sogenannten...

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Bild | © Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Kirchengeschichte des Mittelalters gab es die sogenannten Gottesbeweise. Theologen wollten in der Natur und in den Wissenschaften nachweisen und beweisen, dass Gott existiert.

Wenn die Menschen nicht glauben wollten und skeptisch waren, musste man andere Wege finden, sie zu überzeugen. Die Zeiten haben sich geändert und wir Menschen mit ihnen. Heute ist jeder selbständig und souverän in Glaubensfragen. Kirchenzugehörigkeit und Bekenntnis zum christlichen Glauben sind persönliche und individuelle Entscheidungen geworden, sie brauchen keine Gottesbeweise mehr. Das Monatswort aus dem Alten Testament ist Teil eines Gebets von König David. Nach vielen Kämpfen und kriegerischen Auseinandersetzungen um Macht und Herrschaft zieht er sich zum Gebet zurück. Dort redet er Gott an, voll Verwunderung und tiefer Dankbarkeit: „Wie kann mir so Gutes widerfahren von Dir? Großartig, einzigartig ist mein Gott!“ Heute nennt man das Ich-Botschaft, wie David spricht. Er spricht nicht von Beweisen, sondern von seinem persönlichen Glauben „Ich erlebe das so. Für mich ist das so.“ Zwingend für Andere kann ein solches Bekenntnis nie sein. Wie ein erzwungenes und übergestülptes Bekennen ohnehin ein Widerspruch in sich ist; das genaue Gegenteil von Glauben und Vertrauen. Dem Glücklichen fällt das Gotteslob leichter? David hat auch andere Seiten erfahren: Anfechtung und Angst, Schuld und Trauer. Trotzdem entstehen daraus ein großes Lob und ein großartiger Glaubenssatz. David spricht ihn in der Stille, aber für uns wird er hörbar und lebendig durch das Wort der Bibel. Es gibt keines, dass mich mehr überzeugt, Gottesbeweise sind hier nicht von Bedeutung.

Gott, keine*r ist wie du.
Lass mich nicht steckenbleiben in Fragen, Zweifeln und Nachdenken.
Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist.
Ich will von deinen Taten und Wundern erzählen.
Für mich selbst und für Andere.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau
Theologischer Vorstand

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